Nachdem sich in den vergangenen Jahren mehrere Jugendliche sprichwörtlich das Leben weggesoffen haben, sollte man heutzutage auf mehr Verständnis bei der jüngeren Generation hoffen dürfen. Doch weit gefehlt! Nach wie vor landen etliche Heranwachsende aufgrund zu starken Alkoholkonsums im Krankenhaus.

In einer Langzeitstudie hat die DAK versucht herauszufinden, wie viel Alkohol die Jugendlichen konsumieren und ob dabei das eine oder andere Gelage zum sogenannten Komasaufen ausartet. Wie sich herausstellte, landen jährlich circa 26.000 Heranwachsende aufgrund einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus. Besonders bei Kids, die leichteren Zugang zum Alkohol haben, liegt das Risiko  fürs Komasaufen 26% höher als bei anderen Jugendlichen.

Daraus resultiert, dass das „Saufen bis zum Umfallen“ bereits bei der Alkoholbeschaffung aufgehalten werden kann. So obliegt es besonders den Eltern, ein wachsames Auge auf ihre Schützlinge zu haben. Aber auch die Alterskontrollen der Supermärkte seien sehr wichtig, so Studienleiter Reiner Hanewinkel.