Knallharter Drill im Video: Das müssen Navy S.E.A.L.s in ihrer „Höllenwoche“ leisten – Sie gilt als eines der härtesten Ausleseverfahren der Militärs weltweit: die „Hell Week“, die „Höllenwoche“, der US-Navy S.E.A.L.s. Eine Aneinanderreihung gnadenloser Disziplinen in einem knallharten Spezialtraining, bei dem Anwärter nicht nur körperlich, sondern auch geistig bis an ihre äußersten Grenzen getrieben werden. Ein Video des US-Militärs zeigt die Höllenwoche, ihr findet es im Anschluss.

Fünfeinhalb Tage lang erwarten die Rekruten nichts als Kälte, Nässe, Hunger und Schlafmangel, während sie sich gleichzeitig hochintensiven Aufgaben stellen müssen. Dabei stellt dem Portal „LADbible“ zufolge laut der offiziellen Webseite der US-Navy S.E.A.L.s das „brutal schwierige Einsatztraining“ das „entscheidende Ereignis“ der Prüfungen dar. Hierbei werde eine Vielzahl von Eigenschaften erprobt.

Ein gnadenloser Drill:

„Körperliche Ausdauer, geistige Zähigkeit, Schmerz- und Kältetoleranz, Teamwork, Einstellung und die Fähigkeit, Tätigkeiten unter hohem körperlichen und geistigen Stress und Schlafentzug zu verrichten“, werden demnach auf die Probe gestellt. Zum Training in der Höllenwoche gehören unter anderem Laufen, Schwimmen und Rudern. Doch es müssen auch Boote unter körperlichem Stress ins Meer geschleppt oder durch Schlamm gestapft werden. Ebenso müssen Anwärter gewaltige Baumstämme ziehen.

Auch das stundenlange Liegen der Rekruten nebeneinander in der eiskalten Brandung gehörte teils traditionell zur „Hell Week“, ebenso Tauchgänge unter enormem mentalen Druck oder die Durchführung knallharten Körpertrainings: Etwa mehrere Tausende Liegestütze müssen während der Übungstage durchgezogen werden. Nur 200–250 Anwärter bestehen im Jahr diesen gnadenlosen Härtetest und dürfen sich nach der Ausbildung als vollwertige US-Navy S.E.A.L.s bezeichnen.

In den letzten Jahrzehnten kamen laut „NBC News“ 17 Anwärter während der Höllenwoche ums Leben.

Zuletzt hatte Anfang 2022 der Tod des Rekruten Kyle Mullen für Aufsehen gesorgt, nachdem er nach Absolvieren der Torturen an einer Lungenentzündung gestorben war. Sein Autopsiebericht hatte ergeben, dass er nach dem Abschluss des Drills „von nicht-medizinischem Personal betreut“ worden war, welches ihm „bei der Stillung seiner grundsätzlichen Bedürfnisse geholfen“ habe.

Demnach habe der 24-Jährige „die meiste Zeit im Rollstuhl verbracht“, nicht in der Lage, „selbstständig zu stehen und zu gehen“. Überdies habe Mullen große Mengen „rotgefärbter Flüssigkeit“ ausgehustet, welche schlussendlich ausgereicht hätten, „fast eine 36-Unzen-Sportgetränkeflasche“ zu füllen. Mullens Mutter Regina hatte sich nach der Sichtung des offiziellen Autopsieberichts seinerzeit entsetzt über die Art und Weise gezeigt, wie ihr Sohn behandelt worden war.

Quelle: unilad.co.uk