Therme verbietet zu knappe Bikinis – Dass es in Schwimmbädern viel nackte Haut zu sehen gibt, liegt in der Natur der Sache. Oder zumindest sollte man das meinen. Denn die Betreiber einer Therme in Duisburg haben knappen Bikinis nun den Kampf angesagt.

In der Niederrhein Therme weisen Schilder auf ein entsprechendes Verbot hin. Darauf soll es heißen: „Im Interesse aller anwesenden Gäste weisen wir Sie ausdrücklich darauf hin, dass unzureichende Badekleidung (String-Tangas, Brazilian Bikinis etc.) in unserer Therme nicht gestattet sind.“

Angeblich würden sich nämlich insbesondere Familien mit Kindern von einem Übermaß an Freizügigkeit gestört fühlen. In der Vergangenheit sei es zu Beschwerden seitens der Badegäste gekommen.

Eine Sprecherin erklärte gegenüber der „WAZ“: „Stringtangas gehören nicht in ein Wellness- und Gesundheitszentrum. Wir sind ein Standort, wo viele Kulturen aufeinandertreffen. Freizügigkeit wird nicht immer von allen Besuchergruppen toleriert.“

In dem Artikel der „WAZ“ heißt es weiterhin, dass das Verbot nicht grundsätzlich neu sei. Nun seien aber die Bademeister – neben ihren ohnehin schon vielfältigen Aufgaben sowie der aktuell zusätzlichen Kontrolle der Corona-Regeln – angewiesen worden, auf das geltende Verbot hinzuweisen.

In dem Falle heißt es für die Gäste dann, entweder die Badebekleidung zu wechseln oder eben das Bad zu verlassen.

Nun sollte man meinen, dass mit dem Beharren auf einer Kleiderordnung für Frauen die Freude bei den sich angeblich gestört fühlenden Gästen groß sein müsste. Die Reaktionen im Netz zeichnen da aber ein ganz anderes Bild.

Insbesondre Frauen werfen der Niederrhein-Therme auf deren Facebook-Seite nun Frauenverachtung und Diskriminierung vor.

Hier nur eines von vielen Beispielen:

Quelle: focus.de