2017 ist vorbei und 2018 ist da – klar, dass gute Vorsätze nicht weit entfernt sind. Etwa, mit dem Rauchen aufzuhören. Schließlich ist das Rauchen eine Sucht, mehr als nur eine schlechte Angewohnheit. Drum greift so mancher auch zu den früher so beworbenen „Light“-Kippen. Doch diese sind gefährlicher als „Standard“-Zigaretten. Dies betonen Wissenschaftler schon länger. Eine neue Studie offenbart überdies einen gefährlichen Zusammenhang.

Verboten sind Begriffe wie „mild“ oder „light“ als offizielle Bezeichnungen für diese Zigaretten schon lange – seit dem September 2003. Weil sie irreführend sind, dem Kunden durch helle Packungen ein „gesünderes“ Produkt nahelegen. Studienleiter Dr. Peter Shields dazu: „Damit werden Raucher und Gesundheitsorganisationen verarscht, indem man ihnen vorgaukelt, sie würden gesünder rauchen.“

Durch kleine Luftlöcher im Filter und niedrigeren Nikotingehalt sollen Light-Zigaretten Raucher vermeintlich schonen – doch die Studie offenbarte: Das Gegenteil ist der Fall. Die Luftlöcher verleiten dazu, tiefer zu ziehen, die Schadstoffmengen sind gleich. Die Untersuchung der Lungenfachärzte offenbart: Light-Kippen sind seit ca. 50 Jahren auf dem Markt – und genau mit ihrer Einführung geht ein Anwachsen bestimmter Lungenkrebs-Erkrankungen Hand in Hand. Insbesondere die gefährlichen Adenokarzinome, bösartige Tumore, die aus dem tiefen Drüsengewebe der Lunge hervorgehen.

Genau dies soll laut den Wissenschaftlern mit dem tiefen Einatmen der Light-Zigaretten zusammenhängen. Denn andere Formen von Lungenkrebs, die mit dem Rauchen in Beziehung stehen, gingen in den letzten Jahren eher zurück, wie die österreichische Lungenunion bekannt gab. Ein möglicher Grund: Die Menschen konsumieren immer weniger Zigaretten und viele hören mit dem Rauchen auf: „Nur noch“ 918 Kippen konsumierte der Durchschnittsdeutsche 2016, 2013 waren es noch 1025 gewesen.

Quelle: tag24.de