Probleme mit den Kollegen? Geht euch vielleicht auch einfach nur euer Chef auf den Sack, oder steht euch gar der Sinn nach einer beruflichen Neuorientierung? Dann bewerbt euch doch einfach bei der NASA. Dort wird nämlich zurzeit ein "Planetary Protection Officer" gesucht. Die Bezahlung ist gut und die Aufgabe klar: Beschützt die Erde vor außerirdischen Bedrohungen!

Klingt wie die Vorgeschichte der "Man in Black", entspricht aber tatsächlich der Wahrheit. Die amerikanische Raumfahrtbehörde zahlt bis zu 187.000 Dollar (was rund 157.000 Euro entspricht) pro Jahr dafür, sich mit dem Schutz und der Bewahrung von Planeten zu beschäftigen. Wenn ihr glaubt, das wäre etwas für euch, findet ihr hier die Stellenausschreibung.

Aber was genau macht denn nun ein "PPO"? Die enttäuschende Nachricht zuerst: Wilde Lasergefechte mit Aliens im All stehen leider nicht auf dem Programm. Vielmehr geht es darum zu verhindern, dass der Mensch selbst – sei es durch die eigene Hand oder durch Roboter – bei seinen Expeditionen ins All andere Planeten so verunreinigt, dass die hiesige Umwelt Schaden nehmen würde. Außerdem muss in seiner Funktion als Planetenschutzbeauftragter natürlich auch dafür sorgen, dass umgekehrt keine schädlichen Mikropartikel aus dem All die Erde kontaminieren.

Eine fraglos wichtige Aufgabe, so klingt es jedoch schon deutlich weniger spannend. Aber wie das mit Berufsbezeichnungen nun mal so ist. "Call Center Agent" klingt ja auch danach, als würde man vor Dienstantritt mit James Bond-Gadgets versorgt werden. Dabei kann man froh sein, wenn man überhaupt einen Kugelschreiber bekommt.

Quelle: chip.de