Schnell noch mal auf Facebook den Status checken, auf WhatsApp nebenbei das Wochenende klarmachen und ab und zu mal ein Pokémon fangen. Mit so einem Smartphone lässt sich viel anstellen. Für den einen ein Segen, für den anderen eher ein Fluch. Insbesondere für Chefs, deren Mitarbeiter sich von ihren mobilen Alleskönnern immer wieder ablenken lassen. Und einer aktuellen Studie zufolge täten diese vielleicht wirklich gut daran, die Dinger auf der Arbeit zu verbieten.

Denn der Reiz, kurz mal zum Smartphone zu greifen, ist logischerweise dann besonders groß, wenn es in unmittelbarer Reichweite liegt, also zum Beispiel auf dem Schreibtisch. Forscher der Universitäten Würzburg und Nottingham-Trent wollten mit Unterstützung von Kaspersky Lab daher wissen, was passiert, wenn man den Leuten auf der Arbeit ihr Handy wegnimmt.

Wie sich zeigte, steigerte dies die Konzentrationsfähigkeit der Studienteilnehmer auf einen Schlag um 26 Prozent! Laut den Machern der Studie sei dies mit Produktivität gleichzusetzen. Interessanterweise zeigten die Probanden zudem keinerlei Entzugserscheinungen in Form gesteigerter Nervosität oder Derartigem.

Davon, Smartphones auf der Arbeit ganz zu verbieten, wird allerdings dennoch abgeraten. Denkbar und sinnvoll sei viel mehr, die Nutzung auf ein paar Stunden zu begrenzen und die Teile bei Konferenzen auszuschalten.

Quelle: golem.de