Wenn man sich hier in der mann.tv-Redaktion mal so umschaut, würde man nicht unbedingt auf die Idee kommen, es dreckig zu nennen. Klar haben wir es hier irgendwie mit einer Männerhöhle zu tun und so mancher Gang durch die lichtdurchfluteten Hallen des Testosterons wird von dem klimpernden Geräusch leerer Bierflaschen begleitet, doch man kann auf jeden Fall noch atmen. Und das ist auch gut so, denn einer Studie zufolge wäre alles andere fatal!

Die fleißige Forscherschar der State University von Florida untersuchte kürzlich nämlich verschiedene Arbeitsplatzbedingungen und deren Wirkung auf die kognitiven Fähigkeiten der Arbeiter. Dazu wurden fast 5000 Studienteilnehmer ab 32 Jahren über ihre Berufe befragt und unter bestimmten Bedingungen zu bestimmten Zeiten ihr Gedächtnis, ihre Selbstwahrnehmung und ihre Denkleistungen untersucht.

Und wie sich zeigte, wirkt sich ein dreckiger Arbeitsplatz negativ auf die Intelligenz der Mitarbeiter aus. Sind diese Schimmel, Lösungsmitteln oder anderen Schadstoffen ausgesetzt, nimmt das Denkvermögen langfristig sogar kontinuierlich ab. Aber auch stumpfe Routine steht geistigen Höhenflügen im Weg, während neue Herausforderungen im Job die Gedächtnisleistung und die positive Selbstwahrnehmung steigern.

Siehste Chef, war unsere Forderung nach sexy Putzfrauen doch nicht so eigennützig und verschwenderisch, wie du während deines Wutanfalls behauptet hast. Wer ist jetzt hier der Dumme!?