Das Thema Rente geht in Deutschland alle an und es zeichnet sich ab, dass die Situation um die Altersversorgung die deutschen Bundesbürger noch lange beschäftigen wird. Es wird hitzig diskutiert. Nun entfachte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn die ohnehin tobende Debatte aufs Neue mit einer Aussage, die polarisiert.

Dem CDU-Politiker zufolge dürfen sich die Menschen in Deutschland darauf einstellen, dass sie künftig noch später in Rente gehen werden, als gedacht. Der Grund dafür: Wir werden immer älter. Spahn dazu am Mittwoch in Düsseldorf: „Mit der steigenden Lebenserwartung muss auch das Renteneintrittsalter ab 2030 weiter steigen.“ Seine Rede hielt der Minister anlässlich der Vorstellung der drei vielversprechendsten Kandidaten für den CDU-Bundesvorsitz.

Spahn unterstrich den Inhalt seiner Rede mit einem „Das ist ehrlich.“ Der momentane Modus bei der Anhebung des Renteneintrittsalters sieht eine stufenweise Erhöhung bis zum Jahr 2029 vor. Dies bedeutet, dass ab dem Geburtsjahrgang von 1964 der Renteneinstieg im Alter von 67 Jahren beginnt. Spahn zufolge erhöhe sich die Lebenserwartung hierzulande jeden Tag um knapp sechs Stunden – eine Leistung unserer guten Gesundheitsversorgung.

Doch dies müsse nun mal alles finanziert werden.

Quelle: focus.de