Wer kennt das nun folgende Szenario nicht: Man hat sich für unfassbar viel Geld einen Urlaub auf einer wunderschönen Tropeninsel geleistet, geht eines Morgens zum Strand hinunter und findet das Meer verschwunden vor … Nein, ihr habt euch nicht verlesen – wenngleich wir natürlich herumblödeln und der Anlass alles andere als lustig ist: Denn verantwortlich für dieses irrsinnige Szenario ist der Hurrikan Irma. Wie ihr im Video sehen werdet, hat der Sturm für einen Strand ohne Wasser gesorgt, der auch aus einem Mad-Max-Streifen kommen könnte. Ein Meer ohne Meer – verstörende Bilder. Insbesondere in der Vorher-Nachher-Wirkung.

Das Paradies, um das es geht, sind die Bahamas. In deren Nähe wirbelte Irma mit einer solchen Kraft, dass der Sturm tatsächlich das Wasser von der Küstenlinie „wegsaugte“ – im Video sieht man Long Islands Küste ohne auch nur einen Tropfen Meerwasser. Twitter-Nutzerin @Kaydi_K postete während des Ereignisses: „Kann es gerade nicht fassen … Stehe hier auf Long Island, Bahamas, und das Meer ist weg!!! Soweit das Auge reicht #HurricaneIrma wtf“.

Gewaltiger Unterdruck im Inneren des Wirbelsturms zeichnete für das seltene Phänomen verantwortlich – er zog wie ein gewaltiger Staubsauger mit seinem Vakuum das Meer von den Stränden fort, während im Inneren des Sturmes eine gewaltige Wasser-„Schwellung“ wie ein Berg entstand. Das Meerwasser ist mittlerweile wieder da, nach und nach und auf vergleichsweise sanfte Weise soll es zurückgekehrt sein – anfangs hatten die Bewohner von Long Island befürchtet, das fehlende Wasser sei ein Signal eines sich ankündigenden Tsunamis, doch Experten gaben Entwarnung. Dennoch: Ein Meer ohne Meer ist ein Anblick, den man so schnell nicht vergisst.

Quelle: unilad.co.uk