Im Zeitalter der sozialen Medien mangelt es der Welt ebenso wenig an Maulhelden wie früher – nur haben sie jetzt ein weitaus größeres Publikum. Das animiert Trolle und Großmäuler dazu, im Zuge vermeintlicher Anonymität und auf der Seifenkiste des Webs vor aller Augen eine Welle zu machen und das Mundwerk aufzureißen. Doch das geht nicht immer gut aus, wie dieses Video beweist.

Charlie Zelenoff heißt der „Herr“, der in diesem Video eine Lektion in Sachen Respekt erfährt. Jahrelang stellte er dem Schwergewichts-Box-Star Deontay Wilder im Internet nach. Zelenoff beleidigte Wilders Familie rassistisch – insbesondere dessen Tochter, die unter einer schweren Rückenmarksfehlbildung leidet. Schließlich rief Zelenoff sogar bei Wilder an, erzählte dem Box-Athleten, wie er im Knast Gangmitglieder K.O. geschlagen habe, etc.

Auf dem Boden der Tatsachen

Mit Wilder würde er spielend fertig, so Zelenoff, er würde mit ihm den Boden wischen, wenn sich der Champ nur auf einen Kampf einlassen würde. Wilder hätte den Troll ignorieren können – stattdessen antwortete er: Ein Kampf wurde im Hollywood Boxing Gym in Los Angeles (Kalifornien) anberaumt. Und Zelenoff durfte zeigen, was er gegen den drei Gewichtsklassen über ihm spielenden Wilder draufhatte.

Kaum überraschend war das eher wenig bis gar nichts: Wilder verpasste dem Maulhelden saftige Treffer, die sich an einer Hand abzählen lassen – was genügte, um Zelenoff mehrfach auf den Boden zu befördern. Nur Wilders Begleitpersonal ist es zu verdanken, dass der vor Zorn bebende Box-Star dem Maulhelden nicht noch einen körperlichen K.o. verpasste. Zelenoff floh aus dem Boxcenter und rief der Sachlage zum Trotz:

„Ich bin der Beste. Ich bin nach wie vor der Beste.“ Mit dieser Meinung dürfte er ziemlich alleine dastehen…

Quelle: dailymail.co.uk