Steigende Infektionszahlen: Erste Weihnachtsmärkte bereits abgesagt – Vor dem Hintergrund steigender Infektionszahlen werden viele der ursprünglich geplanten Weihnachtsmärkte in Sachsen und Thüringen nicht stattfinden – einige erste Kommunen haben die alljährliche Tradition bereits abgeblasen.

Obwohl einige Weihnachtsmärkte bereits aufgebaut worden sind, ist noch unklar, ob diese auch öffnen. „Bild“ zufolge blicken die Kommunen sorgenvoll auf die kommende Corona-Schutzverordnung: Wird zur Adventszeit die 2G-Regelung ausgerufen, könnte dies das Aus für viele Händler bedeuten.

Städte wie Meerane und Lichtenstein haben mit Blick auf die fehlenden Kontrollmöglichkeiten bereits abgesagt.

Doch es gibt auch optimistische Stimmen, wie zum Beispiel Holger Zastrow, Chef des „Augustusmarktes“ am Goldenen Reiter, der laut „Bild“ erklärt: „Mit 500 Meter Länge ist unser Markt der größte Flanier-Weihnachtsmarkt Deutschlands – und wir öffnen!“

Der große Vorteil: Da bei dieser Länge alles entzerrt wird, werden Kontrollen, Tests oder Impfausweis dort unnötig.

Chemnitz ist hingegen ein Wackelkandidat. Stadtsprecher Matthias Nowak erklärte auf Nachfrage der „Bild“: „Bisher ist noch nicht klar, ob er stattfinden kann. Dazu laufen derzeit Abstimmungsgespräche, wir werden uns erst im Laufe der Woche dazu äußern.“

Generell versuchen die meisten Städte in Sachsen, einen Weihnachtsmarkt zu realisieren.

Aufgrund der bestehenden Unsicherheit und der Unberechenbarkeit des Freistaates wollen sich einige, wie zum Beispiel Hainichen oder Burgstädt, jedoch noch nicht festlegen, oder halten es sich wie Hohenstein-Ernstthal zumindest offen, auch kurzfristig noch absagen zu können.

In Thüringen hat man dem Weihnachtsmarkt auf der Wartburg wegen der steigenden Infektionszahlen bereits eine Absage erteilen müssen. Wie die Wartburg-Stiftung in Eisenach verlautbaren ließ, wolle man die aktuelle Covid-19-Situation durch große Menschenansammlungen nicht befeuern.

Eine gewohnt stimmungsvolle Umsetzung sei angesichts der Regelungen und Einschränkungen mit Tausenden von Gästen aus Thüringen und ganz Deutschland nicht umzusetzen.

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Quelle: bild.de