Wenn man im Sommer in öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist, dann wünschte man sich mitunter, ein Sinnesorgan weniger zu haben. Oder habt ihr etwa noch nie angewidert die Nase gerümpft, wenn direkt neben euch jemand den Arm zur Haltestange hebt und seine schweißtriefende Achsel damit auf eure Kopfhöhe bringt?! Und warum kommen einem ausgerechnet diese Menschen, die aus dem Mund stinken, als hätte darin ein Bär überwintert, immer so nahe? Tja, leider nehmen wir Deutschen es in Sachen Hygiene wohl nicht so genau! Und das ist kein Erfahrungswert, sondern das Ergebnis einer aktuellen Studie.

Federführend bei der Untersuchung waren die Herrschaften der Seite myMarktforschung.de. Dieser Studie zufolge scheint uns gerade in den Morgenstunden das Thema Sauberkeit nicht sonderlich zu interessieren. Dabei fängt es mit 37 Prozent der Befragten, die ihr Bett nicht machen, noch recht harmlos an.

Auch dass sich 45 Prozent der Deutschen morgens nicht duschen, kann man noch durchgehen lassen. Immerhin ist es ja auch wesentlich entspannter, sich abends nach der Arbeit in aller Ruhe den Stress abzubrausen oder eine Stunde in der Wanne zu versacken. Wenn man dann am nächsten Morgen frische Klamotten anzieht und sich die Zähne putzt, passt es ja wieder.

Doch genau da hapert es! Ganze 25 Prozent, also jeder Vierte, putzen sich nach dem Aufstehen nicht die Zähne! 37 Prozent gaben zudem an, keine frische Unterwäsche anzuziehen. Ob das wohl genau die 37 Prozent sind, die einer anderen Umfrage zufolge bereits morgens mit dem Smartphone im Netz surfen und deshalb keine Zeit für Hygiene haben? Man weiß es nicht …