Wir sehen es so oft in Filmen und Serien aus Hollywood, dass es wirklich niemand mehr hinterfragt: Die Polizei wird zu einem Zwischenfall gerufen, fährt mit heulender Sirene und quietschenden Reifen vor. Die Beamten steigen aus, reißen die Tür auf und nutzen sie als Deckung – oder legen gleich die Hände aufs Dach und benutzen es als Waffenstütze, das Auto als Schutz zwischen sich und den Tätern. Doch funktioniert das wirklich?

Es klingt schließlich erst einmal sinnig – ein oder mehrere Tonnen Blech, verarbeiteten Kunststoff und vulkanisiertes Gummi zwischen sich und die Bleispritzen der Bösewichter zu bringen, ist immer noch besser, als nackt und ohne jede Deckung dazustehen. Doch wie viel Schutz bietet so ein Fahrzeug letzten Endes? Sicher hängt das stark vom Kaliber und der Art der benutzten Waffen ab.

Dieser Frage ging auch der YouTuber Paul Harrell nach. Der Mann gilt bei seinen Kennern in den USA als das, was man so schön eine „Gun Nut“ nennt – das deutsche Wort „Waffennarr“ wird dem Ganzen nicht gerecht. Er dreht schon seit Jahren Schützenvideos, setzt sich für einen verantwortungsvollen Umgang mit Feuerwaffen ein – nicht zuletzt, weil er nach eigener Auskunft Jahre sowohl bei der US-Army als auch den Marines gedient hat.

Heute zeigt er uns, ob ein Auto wirklich als Deckung taugt.