Unter „Autosexualität“ versteht man, dass ein Mensch sich in sexueller Hinsicht selbst genügt. Soll heißen, man zieht die Selbstbefriedigung dem Geschlechtsverkehr mit anderen Menschen vor. In einigen Fällen können autosexuell veranlagte Menschen sich sogar körperlich zu sich selbst hingezogen fühlen.

Das ehemalige Playboy-Model Luana Sandien ist autosexuell, und hoffnungslos in sich selbst verliebt.

Die Brasilianerin geht mit diesem Thema offensiv um und kommuniziert es gegenüber ihren rund 66.000 Followern auf Instagram ganz offen, um das Bewusstsein für diese Form der Sexualität in der Welt zu schärfen.

Dem „Daily Star“ erklärte die 28-Jährige, wie sehr sie es genießt, sich selbst im Spiegel zu betrachten und dabei zu masturbieren: „Vor einem Spiegel zu masturbieren ist eine gute Möglichkeit, mehr über mich selbst zu erfahren.“

„Wenn ich mich im Spiegel sehe, bin ich schon erregt.“

„Autosexuelle werden erregt, wenn sie an sich selbst in sexuellen Szenarien denken und nicht, wenn sie einen sexuellen Akt mit jemand anderem vollziehen, sondern durch das Bild von sich selbst, das sexuell ist“, erklärt Sandien. „Deshalb habe ich Spiegel und ihre besten Blickwinkel missbraucht.“

Ihre Autosexualität sieht Sandien als eine Form der Unabhängigkeit:

„Es bedeutet, dass ich mich zu mir selbst hingezogen fühle. So habe ich mich schon immer gefühlt, ich wusste nur nicht, dass es einen Namen dafür gibt.“

Sie fügt hinzu: „Es ist schön zu wissen, dass ich nicht verrückt bin oder ein massiver Narzisst, es ist etwas Reales, das viele Menschen erleben. Es war sehr wichtig herauszufinden, dass ich nicht allein bin.“

„So sexy das auch klingen mag, und das ist es auch, es ist eine Art Selbstliebe auf Steroiden.“