Sie sehen so niedlich aus, wenn sie mit irgendwelchen Wollknäueln herumtollen, nicht wahr?! Aber das ist alles nur Fassade. Oder ist euch etwa noch nie aufgefallen, mit welch unheilsschwangerem Blick euch eure Hauskatze zuweilen anstarrt? Wenn ihr diesen bislang stets als Hunger gedeutet habt, liegt ihr gar nicht so falsch. Das Problem ist dabei nur: Eure Katze hat Appetit auf euch!

Das behaupten Zoologen aus Schottland, die das Verhalten von 100 Hauskatzen mit dem von Schneeleoparden, Löwen und Wildkatzen aus Zoos verglichen. Ankerpunkte der Forschung waren die Charakterzüge Neugier, Extro- oder Introvertiertheit, Verträglichkeit, Folgsamkeit und Neurotizismus.

Am Ende stand die schlichte Tatsache, dass sich unsere liebgewonnenen Mitbewohner lediglich, was die Größe betrifft, von ihren wilden Artgenossen unterscheiden. Jagdinstinkt, Aggressionspotential und die neurotischen Verhaltensweisen entsprechen denen der größeren Raubtiere in jeder Hinsicht.

Mit anderen Worten: Wären Katzen nicht so klein, würden sie uns fressen!

Offenbar wissen Katzen um diese für sie demütigende Tatsache und geben uns die Schuld dafür. Wir können uns allerdings freikaufen, indem wir ihnen regelmäßig Futter geben. Ein Umstand, an den zu erinnern diese kleinen Biester nicht müde werden.