Hai-Angriff vereitelt?: „Heldenhafte“ Delfine retten wohl Schwimmer – Ein Schwimmer wurde auf offener See mit einem Anblick konfrontiert, den sich wohl viele schenken würden: Nicht nur bekam er beim Sport beinahe einen Großen Weißen Hai aus nächster Nähe zu sehen. Das gewaltige Raubtier verfolgte ihn noch dazu, wie ein Video später aufzeigen sollte. Bevor die Situation potenzielle Folgen für den Schwimmer entwickeln konnte, trat eine Schule Delfine auf den Plan und rettete durch ihre Anwesenheit möglicherweise sein Leben.

Der Engländer Adam Walker aus Nottingham schwamm 2014 an der Küste Neuseelands für einen wohltätigen Zweck. Walker zog seinen Schwimm-Marathon nur deshalb in der „Cook Strait“ durch, weil man ihm zuvor versichert hatte, dass zu der Jahreszeit die dort häufigen Großen Weißen Haie nicht in der Region unterwegs seien, sondern in wärmeren Gefilden jagen würden.

Ein Irrtum, wie sich für Walker erst später zeigen sollte

In diesem Moment trat die Schule Delfine auf dem Plan. Während Adam Walker seine 16-Meilen-Herausforderung schwamm, begleitet von einem Unterstützungsboot, tauchten die Meeressäuger plötzlich auf, begannen, den Athleten zu umkreisen. Sie spielten im Wasser, manche sprangen gar in die Höhe, während sie den Menschen geleiteten, wie im Video zu sehen. Bei Minute 1.57 etwa ist auch der mächtige Körper des Großen Weißen in der Tiefe deutlich zu erkennen.

So gab Walker an, es sei eine unglaubliche Erfahrung gewesen, und er nahm an, die Tiere hätten ihn beim Schwimmen beschützt. Seinerzeit schrieb der Athlet bei Facebook: „Schwimmen mit Delfinen auf meinem sechsten Schwimmen in den Weltmeeren von insgesamt sieben. 'Cook Strait'-Freiwasserschwimmen, es wird nicht mehr besser als hier! Ein Traum wird wahr! Ich würde so gerne annehmen, dass sie mich beschützt und nach Hause geleitet haben. Dieses Erlebnis wird mir für immer in Erinnerung bleiben.“

Nichts geahnt

Adam sollte später berichten, dass er von dem Hai der Tiefe unter sich nicht einmal etwas geahnt hatte, bis er das Wasser verließ und ihn bemerkte. Da es einer seiner Freunde gewesen war, der ihn vor dem Schwimmen beruhigt hatte, es seien keine Haie im Wasser, war Walker verständlicherweise wenig erfreut. Gegenüber dem „Marlborough Express“ sagte der Athlet: „Ich ging auf ihn los, als ich rausstieg.“ 8 Stunden und 36 Minuten benötige der Sportler für seinen Schwimmmarathon für einen wohltätigen Zweck.

Mit dem Geld, das ihm die Aktion einbrachte, unterstützte Adam Walker die Organisation Whale and Dolphin Conservation (WDC), welche sich für den Walschutz starkmacht. Diese erläuterte: „Der Hauptvorteil, den Delfine gegen Haiangriffe haben, ist die Sicherheit in der Gruppe: Sie halten in Schulen zusammen und verteidigen sich gemeinsam gegen Haie, indem sie ihnen nachjagen und sie rammen. Delfine sind in der Lage, gefährdete Mitglieder ihrer Schulen und Großfamilien wie Jungtiere und verletzte oder kranke Exemplare zu schützen.“

Quelle: ladbible.com