Haarsträubende Begegnung in Kalifornien: Berglöwe lauert Wanderer auf – Neben dem Weißkopfseeadler und dem Bison gibt es wohl nur wenige Tiere, die so mit der Vorstellung von der Wildnis der Vereinigten Staaten von Amerika verbunden sind, wie den Puma. Der Berglöwe trägt viele Namen wie etwa Cougar (Kuguar) oder heißt in den USA mitunter auch „Panther“, was jene verwirren mag, die mit dem Namen pechschwarze Jaguare mit Pigmentstörung verbinden. Egal, wie man ihn am Ende nennen mag: Der Puma ist ein perfekt getarnter Lauerjäger, der ungerne rennt. Lebensrettend für Menschen, wie das Video zeigt.

Diese Bilder stammen aus Kalifornien und erinnern nicht von ungefähr an die Berichte früherer US-Siedler oder aus dem Wilden Westen, nach denen jemand den Puma erst dann bemerkte, als der schon seine Zähne in der Beute versenkte: Mit dem bräunlichen Fell sind die Tiere in der karstigen kalifornischen Berglandschaft wie auch im Präriegras der Ebenen perfekt getarnt – wenn man sie sieht, dann wohl nur, weil sie bereits angreifen.

Beherzte Schreie

Als Lauerjäger schnappt sich diese große Katze, die zwar familiär gesehen keine Großkatze, aber dennoch eine der größten der Erde ist, kleinere Beutetiere, die das Pech haben, ihren Weg zu kreuzen. Doch auch massigeres Wild erlegt sie: Durch Anpirschen und per Nackenbiss. Möglicherweise war das hier ihre Absicht: Der Wanderer und Filmer aus Kalifornien ist jedenfalls in der Nähe von Los Angeles unterwegs, überquert einen Hügel, als unvermittelt und nur wenige Schritte entfernt ein Berglöwe auftaucht.

„Oh Mist!“, hört man den Filmer rufen, dann bedient er sich einer Strategie, die viele Menschen instinktiv beim Anblick gefährlicher Tiere ergreifen: Er wendet sich dem Puma zu, brüllt ihn an. Das Ganze wiederholt er, um sich der Raubkatze endgültig zu entledigen, während er langsam zurückweicht. Mit Erfolg: Der Berglöwe verzieht sich in das Gebüsch. Eine Begegnung, die mit weniger Geistesgegenwart vielleicht schlechter ausgegangen wäre.

Quelle: wikipedia.org