Obschon es tagtäglich aus unzähligen Elternkehlen „Hör auf zu popeln“ oder „Nimm den Finger aus der Nase“ schallt, bohren mehr als 90 Prozent der Menschen regelmäßig in ihrem Zinken herum. Wie viele davon die dabei zutage geförderten Schätze auch tatsächlich verspeisen, ist nicht bekannt. Es darf aber wohl von einer recht hohen Dunkelziffer ausgegangen werden.

Das ist allerdings nicht ganz ungefährlich, wie das Portal „businessinsider.com“ nun zu berichten weiß.

Dort rät man: Esst besser keine Popel!

Aus medizinischer Sicht handelt es sich bei dem Rotz um mal mehr, mal weniger getrocknetes Nasensekret, welches nicht über den Rachenraum abgeflossen ist und Proteine beinhaltet, die dazu dienen Viren und Bakterien zu bekämpfen, welche wir einatmen.

Menschen, die sich also ein Maurerbonbon reinpfeifen, anstatt es zum Beispiel in ein Taschentuch zu schnäuzen, nehmen damit folglich eine ganze Reihe an Krankheitserregern zu sich, welche sonst nicht in unserem Körper gelangt wären.

Dem Portal zufolge steigt damit das Infektionsrisiko

Abschließend noch etwas Partywissen, das keiner braucht: Menschen, die dazu neigen, zwanghaft Popel zu essen, leiden fachbegrifflich unter „Mukophagie“. Wer indes zwanghaft in der Nase bohrt, ohne daraufhin den Bollermann zu vertilgen, leidet wiederum an „Rhinotillexomanie“.

Wieder was gelernt …

Quelle: bild.de