Coyote Peterson kann wohl kaum noch etwas schrecken. Für die Videos auf seinem YouTube-Channel „Brave Wilderness“ hat sich der etwas anderen Naturfilmers immerhin unermüdlich den Schmidt-Stichschmerz-Index emporgearbeitet, einer Skala für die Einordnung der durch Insektenstiche bewirkten Schmerzen. Ein Leidensweg, den wir bereits seit Jahren begleiten.

Dabei wurden wir Zeuge, wie er sich von der berüchtigten Bullet-Ameise stechen ließ, deren Name daher rührt, dass die Schmerzen mit denen eines Patronentreffers vergleichbar sind.

Wir sahen mit empathisch schmerzverzerrtem Gesicht dabei zu, wie er sich gezielt die Stacheln von Wespenarten mit ebenfalls nicht zufällig gewählten Namen wie „Cow Killer“ oder „Henkerwespe“ reinzog und sich sogar einem giftigen Skorpion stellte.

Mit ganzen 17 Videos belegt Coyote unter den Dauergästen auf MANN.TV damit knapp den zweiten Platz hinter der britischen Knallcharge Colin Furze … bis jetzt. Denn mit dem folgenden Clip ziehen die beiden Internet-Psychopathen bei uns gleich.

Anlass dazu ist ein Viech, das bei einem Casting für einen Horror-Film sofort eine Rolle zugesprochen bekäme: der Blutwurm. Generell sind die sogenannten Polychaeta aus der Klasse der Ringelwürmer mit ihren harten Borsten, welche brennende Schmerzen und Hautreizungen verursachen, schon keine angenehme Zeitgenossen.

Aber die kleinen Scheißer, die ihr gleich kennenlernen werdet, sind noch eine Spur fieser.

Die Würmer der Gattung Glycera verfügen nämlich über vier Greifzangen, die den Giftzähnen von Giftschlangen ähneln. Damit lähmen die Blutwürmer ihre Opfer, um sie dann schließlich genüsslich zu vertilgen.

Manch einer erinnert sich sicherlich noch an eine ganz bestimmte Szene aus Peter Jackson’s „King Kong“, für die der Blutwurm ganz offensichtlich Pate stand.

Aber beißt das Tier auch einen Menschen? Und wenn, wie sehr schmerzt so ein Biss? Klingt nach einem Fall für Coyote Peterson.