Grabscher im Flugzeug: Mann wird von Steward an Sitz getaped – Zum besagten Vorfall kam es über den USA während eines Fluges von Philadelphia nach Miami, durchgeführt von der Gesellschaft Frontier Airlines. Ein Passagier konnte seine Finger nicht bei sich behalten, grabschte zwei Flugbegleiterinnen an. Mit seiner Tat konfrontiert, ging er auf einen männlichen Steward los. Der 22-jährige wurde später am Flughafen in Miami von Polizeibeamten festgesetzt.
 

Alkohol mit im Spiel?

Berichten zufolge begann der Mann sich seltsam zu verhalten, nachdem er zwei Drinks in Kürze hinuntergestürzt und einen Dritten bestellt hatte. Laut dem Sender „ABC7 New York“ rieb er zuerst einen leeren Pappbecher am Gesäß einer Flugbegleiterin. Beim Erhalt des dritten Drinks goss er einen Teil davon über sein Hemd. Er begab sich zur Toilette und kehrte ohne Oberbekleidung zurück.

Eine Begleiterin reichte ihm ein neues Kleidungsstück aus seinem Handgepäck. Dann erhob der Mann sich jedoch erneut, tigerte bis zu 15 Minuten durch die Maschine, wie der Sender „Fox 8“ berichtet. Schließlich steuerte er demnach zwei Begleiterinnen von hinten an, schlang die Arme um sie und vergriff sich an ihren Brüsten. Ein anderer Passagier hielt Teile dessen mit einer Kamera fest, was danach geschah.

Situation eskaliert

Plötzlich begann der Täter demnach zu schreien, seine Eltern seien „zwei Millionen Dollar schwer“. Ein männlicher Begleiter wurde hinzugezogen, um den Grabscher zu beaufsichtigen und sein teils verstörendes, betrunkenes Verhalten durch freundliche Worte zu mäßigen. Dies scheiterte, ein Handgemenge brach aus, an dem sich auch einige Passagiere beteiligten. Schließlich gelang es den Parteien, den Täter zu überwältigen.

Er wurde mit Panzertape-Klebeband an seinem Flugsessel fixiert und nach der Landung der Polizei des County Miami-Dade überstellt. Er sieht sich nun mindestens drei Anklagen wegen Körperverletzung gegenüber. Die Fluggesellschaft suspendierte daraufhin sämtliche beteiligten Mitarbeiter erst einmal von weiteren Tätigkeiten an Bord einer Maschine – wohl ein Standardvorgehen in den USA. Sie erntete dafür Kritik in den sozialen Medien.

Harte Strafe: 

In den Vereinigten Staaten steht auf Angriffe auf Flugzeugpersonal neben harten strafrechtlichen Konsequenzen auch ein von den Gesellschaften einklagbares empfindliches zivilrechtliches Bußgeld von 35.000 US-Dollar, umgerechnet rund 29.500 Euro. Pro Angriff, wohlgemerkt – auf den 22-jährigen Täter aus Ohio kommt also auch eine Menge kostspieliger Ärger zu.

Quelle: jalopnik.com