Generell ist nicht unbedingt von einem Glücksfall zu sprechen, wenn man sich gerade dann in der Nähe eines Vulkans aufhält, wenn dieser beschließt auszubrechen. Befindet man sich jedoch weit genug entfernt  auf dem Wasser, und hat vor allem seine laufende Kamera im richtigen Moment auf die Eruption gerichtet, dann geht’s eigentlich. So geschehen am Morgen des 29. August 2014, als ein eben solches Ereignis dem Australier Phil McNamara nicht weniger als einen viralen Hit bescherte.

Im Zuge ihres wohlverdienten Urlaubs in Papua-Neuguinea gönnten sich Phil und seine Frau Linda an diesem Tag eine Bootstour zum Mount Tavurvur, einem aktiven Vulkan an der Küste der Insel Neubritannien. Dass sie dabei Zeuge eines der beeindruckendsten Naturschauspiele überhaupt werden sollten, konnten die beiden Globetrotter wohl nicht ahnen, doch glücklicherweise hielt Phil gerade voll drauf und den Ausbruch für die Nachwelt auf Video fest.

Die letzte Eruption des Tavurvur lag zu diesem Zeitpunkt erst acht Jahre zurück, der allein im letzten Jahrhundert mit teils heftigen Explosionen bereits zwölf Mal ausgebrochen war. Gerne auch gemeinsam mit einem seiner Nachbarvulkane, wie zum Beispiel beim Ausbruch im Jahr 1994, bei dem zwar weite Teile der naheliegenden Stadt Rabaul zerstört worden, dank vorbereiteter Evakuationspläne und effektivem Agieren der Behörden jedoch kaum Opfer zu beklagen waren.

Auch der im Video zu sehende Ausbruch ging vergleichsweise glimpflich aus, machte jedoch eine Umleitung des Flugverkehrs aufgrund der 18 Kilometer hohen Aschewolke nötig.

Quelle: eskp.de