Es gibt wenig, was derart männliche Energie und Attraktivität widerspiegelt, wie das Sixpack. Weltweit quälen sich unzählige Männer, arbeiten mit Disziplin und der richtigen Ernährung daran, diesem Ideal nachzueifern. Die Frauen lieben den Waschbrettbauch, so die einhellige Meinung. Doch eine Studie belegt: Das männliche Sex- und Potenzsymbol kann nicht nur das Sexleben gefährden, sondern sogar impotent machen.

Die Untersuchung der Uni Cambridge weist nach: Die allgemeine Unterernährung und die Mengen an abtrainiertem Körpergewicht bis in den einstelligen Körperfettanteil können negative Konsequenzen für das Lustempfinden, den Trieb und die Fruchtbarkeit nach sich ziehen. Fällt ein Mann auf ein Gewicht, das ein Viertel unter dem Durchschnitt für seine Körpergröße liegt (Bei 1,80 Meter unter 60 Kilogramm), sind laut Studie regelmäßige ärztliche Untersuchungen angebracht.

Essentielle Fette
Liegt der Körperfettanteil bei unter 8 Prozent, wie etwa im Fitness- oder Bodybuilding-Sektor nicht unüblich, kann dies zu Störungen der Libido führen. Der Körper benötigt Fett für lebensnotwendige Funktionen. So liegen Werte von 10-15 Prozent Körperfettanteil für Leistungssportler im Rahmen – alles darunter kann laut Studie negative Konsequenzen haben.
Das Ausbleiben ungesättigter Fette, wie sie etwa in Fisch oder Nüssen vorkommen, kann die Testosteronproduktion und somit den sexuellen Appetit beeinflussen. Lustlosigkeit und Erektionsstörungen können die Folge extrem fettarmer Ernährung sein. Um dem entgegenzuwirken, wird die Einnahme von mindestens 30 Gramm Fett am Tag empfohlen.
Bekommt der Körper zu wenig Fett, verbrennt er Depots, die der Lebenserhaltung dienen – für Sex steht schlicht keine Energie mehr zur Verfügung. Um die Hormonproduktion anzukurbeln, genügt eine marginalke Erhöhung des Körperfettanteils.

mann.tv meint: Zu viel des Guten ist immer schlecht, egal ob es um ungesunde Fettmassen oder ungesunde Abmagerung geht – das Geheimnis scheint einmal mehr der goldene Mittelweg zu sein.