Was sind die größten Gesundheitsrisiken unserer Welt? Das Rauchen? Check. Das viele Sitzen gepaart mit Ernährungsfehlern? Definitiv Check. Doch was sagt die Weltgesundheitsorganisation (WHO), was eines der schlimmsten Übel für die Gesundheit der gesamten Menschheit darstellt? Die Antwort mag manchen überraschen: Für die Organisation sind die Impfgegner die sprichwörtliche Pest.

Denn in der Liste der größten gesundheitlichen Gefahren für das Jahr 2019 finden sich Impfgegner an der Seite von schweren Erkrankungen unter den „Top Ten“ wieder. Direkt neben der Luftverschmutzung und dem Klimawandel sowie nicht übertragbaren Erkrankungen wie Krebs und Herzproblemen, ungesunden Lebensumständen, mangelnden Abwehrkräften, Ebola, dem Dengue-Fieber, HIV und schlechter Gesundheitsversorgung. Autsch.

Doch gegen einige der Dinge von dieser Liste kann man sich – Trommelwirbel – impfen lassen. So betont die WHO in dem Bericht:

„Die Impfung ist eine der kostengünstigsten Möglichkeiten, Krankheiten zu vermeiden – sie verhindert derzeit 2–3 Millionen Todesfälle pro Jahr, und weitere 1,5 Millionen könnten vermieden werden, wenn sich die globale Abdeckung der Impfungen verbessert. Masern zum Beispiel haben weltweit einen Anstieg der Fälle um 30 Prozent zu verzeichnen.

Die Gründe für diesen Anstieg sind komplex, und nicht alle diese Fälle sind auf die Zurückhaltung der Impfstoffe zurückzuführen. In einigen Ländern, die kurz davorstanden, die Krankheit zu beseitigen, ist sie jedoch wieder auferstanden.“

Laut einem Bericht des „Insider“ galten Masern etwa bereits um das Jahr 2000 herum in den USA als vollkommen ausgerottet – dennoch brechen sie immer wieder aus. Der Virus kann sich in Gemeinschaften und Gemeinden, in denen wenig Impfschutz herrscht, mühelos verbreiten. Im November 2018 wurden siebzehn Masern-Fälle in New York an Schulen mit unvollständigem oder nicht vorhandenem Impfschutz verzeichnet.

Jetzt droht dem Staat New York der schlimmste Masernausbruch seit Jahrzehnten. Die WHO erläuert:

„Eine Impfstoff-Beratungsgruppe der WHO stellte Selbstzufriedenheit, Unannehmlichkeiten beim Zugang zu Impfstoffen sowie mangelndes Vertrauen als Hauptgründe für die Zurückhaltung fest. Gesundheitspersonal, insbesondere in den Gemeinden, bleibt der vertrauenswürdigste Berater bei Impfentscheidungen, und es muss unterstützt werden, um glaubwürdige Informationen über Impfstoffe bereitstellen zu können.“

Quelle: unilad.co.uk