Frühling- und Sommerzeit, für Betroffene heißt das Heuschnupfenzeit – gerötete Augen, Niesanfälle, grippeartige Symptome, Kreislaufbeschwerden und in schlimmsten Fällen auch Asthma als Reaktion auf Gräser-, Blüten- und Baumpollen. Doch Forscher haben eine neue Linderung gefunden – und die kommt aus unerwarteter Richtung: Es geht um Alkohol. Genauer gesagt: um Gin.

Normalerweise soll man als Pollenallergiker während der Heuschnupfenzeit besagten „Ursprung und die Lösung aller Probleme“ (Homer Simpson) meiden. Denn in Bier und Wein ist reichlich Histamin vorhanden: Jener körpereigene Stoff, der bei Allergien überhaupt erst mit dafür verantwortlich zeichnet, dass der Körper seine Abwehr gegen sich selbst richtet und Symptome verschlimmern kann. Je klarer und stärker ein alkoholisches Getränk jedoch ist, desto besser.

Denn im Gegensatz zu Bier und Wein enthalten klare Schnäpse, Wodka und Co. Deutlich weniger Histamin. Im Falle des Gins sieht die die Sache sogar noch besser für Allergiker aus: Er enthält nämlich sogenannte „Anti-Histamine“. Diese wirken sich sogar lindernd auf Allergiebeschwerden aus und erlauben Allergikern demnach einen unbeschwerten Genuss. Solltet ihr also zu den Betroffenen gehören und unter Heuschnupfen leiden, wisst ihr, was ihr zu tun habt – vorausgesetzt, eure Allergiemedikamente bergen keine Wechselwirkungen mit Alkohol, versteht sich. Gönnt euch also ruhig einen Absacker, mit Gin-Tonic, zum Beispiel.

Quelle: zeitjung.de