Es ist allgemein bekannt, dass kaltes Wasser der Männlichkeit nicht zuträglich ist! Witze über das Thema gibt es zuhauf, aber ist an der Sache eigentlich etwas dran? Schrumpft unser Penis wirklich, wenn er niedrigen Wassertemperaturen ausgesetzt wird? Und wenn, warum ist das eigentlich so? MANN.TV klärt auf! Stellt euch vor, wir hätten diesen dramatisch investigativen Gesichtsausdruck eines Aiman Abdallahs und begleitet uns in die aufregende Welt der Fragen, die bei 'Galileo' nie geklärt werden.

Wusstet ihr übrigens, dass Aiman Abdallah früher deutscher Rugby-Nationalspieler war? Wir bis jetzt auch nicht. Aber das nur am Rande. Kommen wir zur eigentlichen Frage:

Zunächst einmal handelt es sich bei der Geschichte um kein Gerücht. Unser kleiner Höhlentaucher ist tatsächlich temperaturempfindlich und zieht das Köpfchen ein, wenn es ihm zu kalt wird. Bei dem einen mehr, bei dem anderen weniger. Das Ganze ist also vollkommen normal!

Der Grund dafür liegt in den Reflexen der Blutgefäße verborgen. Die kleinen Kerlchen neigen nämlich dazu, sich bei Kälte zusammenzuziehen, was bei einem derart flexiblen Gewebe, wie dem des Penis, ganz besonders deutlich wird. Das Ganze dient dem Zweck, die Oberfläche zu verkleinern, was wiederum dazu führt, dass weniger Körperwärme abgegeben und damit ein Auskühlen verhindert wird.

Denn wenn unser Körper die Temperatur des Hodens nicht konstant halten kann, würde dies die Spermienproduktion gefährden. Wer kommt schon gerne zur Arbeit, wenn es in der Fabrik arschkalt ist? Außerdem werden durch diese Körperreaktion auch noch unsere empfindlichen Schleimhäute geschützt.

Schämt euch also nicht, wenn ihr mit eurem kleinen Schrumpelchen aus dem Pool oder der Dusche steigt. Immerhin beweist ihr damit, dass euch am Wohl eurer zukünftigen Kinder gelegen ist. Und darauf fahren Frauen ja bekanntlich ab!

Quelle: woman.at