Auch im Jahr 2018 klafft noch immer ein gesellschaftlicher Graben zwischen den Geschlechtern, um den erbittert gekämpft wird. An der Schwelle zum Jahr 2019 könnte aus diesem schier endlosen Konflikt ein neues Opfer hervorgehen: stark übergewichtig, angetan mit rotweißem Pelz und dickem Rauschebart sowie Zipfelmütze. Richtig gelesen: Geht es nach gewissen gesellschaftlichen Strömungen, droht dem Weihnachtsmann der Tod.

Zumindest, wenn es um sein Geschlecht geht, denn Stimmen werden laut, den Weihnachtsmann geschlechtsneutral, Neusprech „gender neutral“ zu gestalten. Santa sollte gar kein Geschlecht haben, finden diese Menschen. Oder eine Frau sein. Eine entsprechende Umfrage in Großbritannien und den USA, wie man den Weihnachtsmann modernisieren könnte, wurde von einem Marketing-Unternehmen unter 4000 Teilnehmern durchgeführt.

„Ende der Diskussion!“

Ganze 27 Prozent der Befragten fanden, der Weihnachtsmann sollte einer „Markenverjüngung“ unterzogen werden – entweder, indem er zur Weihnachtsfrau wird, oder eben geschlechtsneutral. Eine steile Vorlage, die in den sozialen Medien seitdem natürlich für einiges an Furore sorgt. Auf Twitter kommentierte jemand bissig: „SantX; der/die/das gender-neutrale Santa“. Andere Kommentare betonen vor allem eine Tatsache:

Dass der Weihnachtsmann – unabhängig welchen Geschlechts, doch eine fiktive Person sei und damit auch sein Geschlecht keine Rolle spiele. Dem wurde vehement von jemand anderem auf Twitter widersprochen: „Auf keinen Fall, es ist ein fetter Kerl im roten Anzug mit rotem Hut und weißem Bart, der einen Riesensack voller Spielzeug trägt und in Schornsteinen festsitzt. Ende der Diskussion!“

Viele Stimmen betonen auch, dass die Figur des Weihnachtsmannes auf der christlichen Heiligenfigur des Bischofs Nikolaus basiert – und damit keinerlei Diskussionsbedarf über ein Geschlecht bestünde.

Quelle: ladbible.com