Ein Geländewagen ohne Seilwinde ist kein echter Geländewagen – alte Offroader-Regel. Wenn man mit dem Wagen in der Wildnis liegen bleibt, und den Karren dann aus dem Dreck ziehen, ist das Teil unverzichtbar. Doch was, wenn man doch ohne auskommen muss? Etwa, weil die Winde bei einem Wildniscrash Schaden genommen hat? Man muss nicht verzweifeln, wenn man dieses Video gesehen hat. Es zeigt die „zweipolige Flip-Flop-Winde“.

Und ja, auch abseits der Welt der Offroad-Fahrzeuge könnte das hier vielleicht ein ganz nützlicher Tipp sein – doch selbst wenn nicht: Faszinierend ist das ganze Geschehen hier allemal. Oder wusstet ihr, dass man nur mit einem starken Seil und ein paar Befestigungspunkten und dicken Ästen eine funktionierende Seilwinde selbst bauen kann? Wir jedenfalls nicht.

Alles, was man für benötigt, sind ein Ankerpunkt (Etwa ein Baum oder großer Felsen), erwähntes Seil sowie zwei stabile Stangen oder starke Äste. Man schlingt das Seil an diese beiden Pole und befestigt es an dem Ankerpunkt sowie dem Fahrzeug – oder was immer man bewegen möchte. Dann dreht man die Polstangen auf die richtige Weise.

Die eine fungiert dabei als Flaschenzug, die andere als Hebel, mit der das Seil um die Flaschenzug-Stange gewunden wird. Genial einfach und einfach genial.