Es gibt Filme, in denen sich die Helden mit einem beherzten Sprung ins Wasser erfolgreich vor einem Bleigewitter in Sicherheit bringen. Dann gibt es Filme, in denen untergetauchte Ziele ohne weiteres von einer abgefeuerten Kugel durchlöchert werden. Da stellt sich die Frage: Was stimmt denn nun? In dem folgenden Video zieht ein junger Wissenschaftler die Badehose an und steigt in den Pool, um genau das herauszufinden. Dass er dabei höchstpersönlich als Ziel fungiert, spricht entweder dafür, dass er wahnsinnig klug und seiner Sache entsprechend sicher, oder eben saudämlich und lebensmüde ist.

Glücklicherweise kann man sich auf physikalische Gesetze im Allgemeinen durchaus verlassen. Und dazu gehört auch, dass Wassermoleküle sich etwa zehnmal stärker gegenseitig anziehen als die Gasmoleküle in der Luft. Das führt zu einer höheren Dichte und zu dem flüssigen Zustand, der es Objekten erschwert, sich durch Wasser hindurchzubewegen.

Und die Verantwortlichen werden im Vorfeld sicherlich sehr genau geprüft haben, welcher Abstand zum Gewehr der Gesundheit ihres Versuchskaninchens noch zuzumuten ist. Abgesehen davon dürfte es einen großen Unterschied machen, ob eine Kugel ins Wasser einschlägt oder direkt unter Wasser abgefeuert wird, so wie es hier im Clip der Fall ist.

Ein beängstigendes Gefühl muss es aber so oder so sein, wenn man sich einem solchen Test ungeschützt stellt. Ganz ehrlich: Hätten wir für das Experiment herhalten müssen, hätte man vermutlich ein gelbes Wölkchen aufsteigen sehen.