Ex-Pornostar Lana Rhoades: Ist nach Karriere-Ende gegen die Porno-Branche – Vor einigen Jahren verließ Erotik-Starlet Lana Rhoades die Branche der Erwachsenenunterhaltung. Nun hat die heute 25-Jährige offenbart, dass sie „gegen“ Pornographie ist. Sie äußerte sich in einem Podcast zu dem Thema. Anfang Januar hatte sie Sohn Milo geboren. Seit sie Mutter ist, findet Rhoades für die Branche kritische Töne.

In „Raw Talk“ von Bodybuilder und YouTuber Bradley Martin sprach sie über ihre Zeit in der Erwachsenenunterhaltung. Dabei kam sie auch auf die ihrer Meinung nach schädliche Natur von Sex Work zu sprechen. „Ich habe einfach keine guten Erfahrungen [mit Pornos] gemacht, und ich glaube nicht, dass sie für andere Frauen oder sogar Männer gut sind“, so Rhoades: „Ich selbst bin jetzt aufgrund meiner eigenen Erfahrungen gegen Pornografie.“

Lana Rhoades führte weiter aus:

„Es gibt natürlich verschiedene Abstufungen, ich habe vor allem ein Problem mit Hardcore-Pornographie. Jeder kann machen, was er will, ich glaube nur nicht, dass man damit die beste Entscheidung für sich trifft. Ich denke nicht, dass es deiner geistigen Gesundheit oder deinem Herzen guttut, sexuelle Beziehungen zu Menschen zu unterhalten, die man kaum kennt.“ Bei ihrem Auftritt bei dem Podcast äußerte sie sich auch über den Beginn ihrer Porno-Karriere:

„Als 18- oder 19-jähriges Mädchen weiß man einfach nicht, wie man nein sagen soll, man will alle glücklich machen – und ich habe es den Leuten immer sehr recht gemacht.“ Doch irgendwann kehrte sie der Branche den Rücken – und eröffnete ein Konto bei Instagram. In diesem Augenblick, so legt die Ex-Darstellerin nahe, startete sie durch. Heute ist sie Influencerin mit 16 Millionen Followern. Zu verdanken habe sie das nicht ihrer Freundschaft zu YouTube-Größen wie Mike Majalk oder Logan Paul, sondern einem Denkanstoß.

Lana Rhoades wörtlich:

„Mit 19 hatte ich acht Monate lang Erwachsenenfilme gedreht. Da traf ich einen anderen Instagram-YouTube-Typen, der nichts mit Mike oder Logan zu tun hatte. Ich hatte noch nie mit ihm gearbeitet, aber er erzählte mir, dass ich 15.000 Dollar [umgerechnet rund 14.222 Euro] für einen Instagram-Post für diese YouTube-Werbung verdienen könnte, und ich dachte: 'Ich bekomme 1200 Dollar für die Szene, wie kann das fair sein?'“

Sie habe demnach Konsequenzen aus folgender Erkenntnis gezogen: „Irgendwie wurde mir klar, dass ich ausgenutzt wurde, indem ich Sexarbeit für einen Betrag leistete, für den andere viel mehr bekamen, nur weil sie ein Bild auf Instagram posteten.“ Zwar kritisiert sie heute die Porno-Branche, unterstützt aber Plattformen wie „OnlyFans“, auf denen Personen mit ihrem Körper Geld verdienen können – die Seite habe „Adult Performers“ geholfen, während der Corona-Pandemie finanziell den Kopf über Wasser zu halten.

Quellen: ladbible.com , instagram.com