Seit Frauen wählen dürfen, geht es stetig bergauf: Mittlerweile gibt es Kochbücher für Männer, Wettertiefs bekommen nicht mehr ausschließlich weibliche Namen, und dank Frauenquote muss man sich nicht mehr in die Chefetage hochschlafen. Eine goldene Zeit also, in deren positivem Klima Frauen förmlich erblühen.

Von daher ist es auch kein Wunder, dass immer mehr Frauen studieren gehen und einen Doktortitel erwerben. In so manchem Land sogar deutlich häufiger als Männer. Irgendjemand muss schließlich auf die Kinder aufpassen.

Und doch ziehen Regenwolken durchs Paradies. Einer Studie zufolge werden wissenschaftliche Aufsätze aus männlicher Feder häufiger zitiert, als welche aus weiblicher. Und dem Ergebnis lag immerhin die aussagekräftige Auswertung von fünf Millionen Publikationen aus 200 Ländern zugrunde!

Angeblich läge dies unter Anderem wohl daran, dass männliche Wissenschaftler einfacher an Forschungsgelder kommen oder einen besseren Draht zu Fachjournalen haben.

Vielleicht könnte man diese perfide Form der Diskriminierung ja ebenfalls mit der Einführung einer Quote bekämpfen. Jede Doktorarbeit müsste demzufolge zukünftig einen festgelegten Prozentsatz an weiblichen Zitaten beinhalten. Alles andere wäre schließlich ungerecht!

Quelle: pcgames.de