Tierische Lebensmittel genießen keinen wirklich guten Ruf, doch das hindert die Deutschen nicht daran, weiter fleißig Fleisch, Milch, Käse und Eier zu konsumieren. Wie viel davon wir pro Tag im Schnitt zu uns nehmen, variiert von Bundesland zu Bundesland und je nach Geschlecht, wie der aktuelle Fleischatlas der Heinrich Böll Stiftung und der Umweltorganisation BUND aufzeigt.

Demnach haben die Männer aus Thüringen mit 172 Gramm pro Tag den größten Appetit auf Steaks und Co. Bei den Frauen sind die Nachbarn aus Sachsen-Anhalt mit 95 Gramm ganz vorne in der Nahrungskette. Das ist allerdings immer noch weniger, als Kerle in Rheinland-Pfalz verzehren, die im Männerranking mit 147 Gramm den letzten Platz belegen. Auch die Frauen sind dort mit lediglich 72 Gramm am zurückhaltendsten, wenn es um den Fleischgenuss geht.

Bei Milch und Käse liegen die Jungs aus Bremen (344 Gramm) und die Ladys aus Niedersachsen (265 Gramm) ganz vorne. Am anderen Ende der Skala tummeln sich die Brandenburger Herrenfraktion (212 Gramm) und die vereinte Damenschaft aus dem Saarland (75 Gramm).

Bleiben noch Eier. Hier führen wiederum die Kerle aus Mecklenburg-Vorpommern (29 Gramm) und die Hühner aus Bremen (21 Gramm). Den letzten Platz teilen sich die Buben aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland (je 17 Gramm). Letzteres stellt zudem auch noch mit 13 Gramm die Verlierer aufseiten der Frauen.