Ernährung ist wichtig, das wissen wir schon seit längerem. Ständig nur Fleisch zu essen ist ungesund, schließlich gibt es ja auch Alternativen wie Gemüse und Obst. Aber wer möchte denn schon auf das gute, leckere Fleisch verzichten? US-Wissenschaftler der University of Southern California wollen nun herausgefunden haben, dass unterschiedliche Ernährungsweisen in unterschiedlichen Lebensaltern zu einer erhöhten Lebensdauer führen können. Wie das genau aussieht?

Die Universität legt es ungefähr so aus: „Dieser Hähnchenflügel, den du isst, kann so tödlich wie eine Zigarette sein“. Dieses Szenario gilt für Menschen mittleren Alters, die weniger tierische Proteine zu sich nehmen sollten. Interessanterweise wird einem ja stets empfohlen, Kohlenhydrate zu vermeiden und stattdessen lieber auf eiweiß- und proteinhaltige Nahrung zurückzugreifen.

Bei Menschen im Alter zwischen 50 – 65 Jahren bietet eine eiweißreiche Ernährung ein höheres Erkrankungsrisiko für Leiden wie etwa Krebs. Tatsächlich ist die Wahrscheinlichkeit vier Mal so hoch! Bei den Proteinen ist nur tierisches Protein ausschlaggebend. Pflanzliche Proteine scheinen keinen Einfluss auf die Gesundheit zu haben. Bei den über 65-Jährigen ist es genau umgekehrt: Wer sich eiweißreich ernährt, hat ein um 28 Prozent geringeres Risiko, an Krankheiten wie Krebs zu erkranken. Gleichbleibend war jedoch das Risiko eines Diabetes.

Wie man sieht, sollte man also im mittleren Alter das Eiweiß wie die Pest meiden – und dann, wenn die Rente einsetzt, seinem Körper mehr Eiweiß als in seinem gesamten Leben zuführen.