Was machen diese Online-Filmer und Do-it-yourself-Kanäle, wenn sie mit ihrer Streichholzkunst fertig sind? Das Ganze wird vor laufender Kamera in voller Pracht abgefackelt. Es gibt viele Videos dieser Machart, doch die einzigartige Bauweise dieses Kraters und seine Füllung machen dieses hier besonders spektakulär.

Das gute alte Streichholz. Auch im Jahr 2019 für viele noch ein Retter in so mancher Lebenslage. Nicht nur Raucher wissen die praktisch gewichtslosen Helferlein in der Hosentasche zu schätzen, auch in jedem Überlebenswerkzeug findet man in der Regel einen Satz wetter- und wasserfeste Zündhölzer. Wer hingegen öfter im Netz unterwegs ist, weiß, dass man damit auch eine Menge (unterhaltsamen) Unfug anstellen kann.

Vulkane bauen, zum Beispiel

Genau das hat der YouTube-Kanal „The S“ in diesem Video getan. Eine ganze Menge von Streichhölzern zu einem Vulkankrater gelegt, um das Resultat dann anzuzünden. Bedauerlicherweise gibt es in der Beschreibung keinen Hinweis darauf, wie viele Zündhölzer es am Ende waren – wir entschuldigen uns dafür, dass wir sie nicht alle für euch gezählt haben. Irgendwo muss doch noch dieser nutzlose Praktikant rumlungern.

„Karl! Kahaarl, herkommen, Made!“ – So, das wäre erledigt. Während der Knecht eifrig seiner unbezahlten Tätigkeit nachgeht, wenden wir uns wieder dem Wichtigen zu: Nachdem der Vulkan errichtet wurde, wird der Krater befüllt: Natürlich mit Streichhölzern, die „The S“ in ähnlich minutiöser Kleinarbeit zerbrochen hat, um die brennbare Oberfläche des Ganzen noch zu vergrößern. Der Lohn dieser Mehrarbeit fällt dank Kamineffekt entsprechend brenzlig aus.