Fenster streifenfrei putzen mit Hausmitteln – Jeder kennt das Thema und beinahe jeder findet es lästig: Fensterputzen. Wer eine große Wohnung oder ein Eigenheim hat, lässt das Ganze oft lieber professionell erledigen, weil das Thema so anstrengend scheint. Insbesondere, wenn es darum geht, absolut streifenfrei zu arbeiten. Doch das muss überhaupt nicht so sein – tatsächlich kann man sich mit einfachen Hausmitteln beim Putzen der Fenster aushelfen. MANN.TV zeigt sie euch.

Die Grundlagen

Egal, ob ihr nun mit professionellem Fensterreiniger oder mit den folgenden Hausmitteln ans Werk geht, ihr solltet ein paar grundsätzliche Dinge beachten. Ganz zu Anfang: Lasst die Finger von Spülmittel, das hilft zwar bei nahezu allen Putzarbeiten im Haushalt – aber beim Fensterputzen kann zu viel davon im Wasser schnell Streifen hinterlassen. Apropos Streifen: Die bekommt ihr auch, wenn ihr eure Fenster bei voller Sonneneinstrahlung putzt.

Dann verdunstet das Putzwasser nämlich flott – und Schlieren sind die Folge. Wenn ihr auf wiederverwendete/gewaschene Putztücher setzt, dann achtet außerdem darauf, dass ihr keinen Weichspüler benutzt – denn die Mittel darin hinterlassen beim Fensterputzen auf dem Glas einen unschönen Film. Unverzichtbar sind ein Lederlappen zum Wienern sowie ein Abzieher. Achtet darauf, wenn eurer schon älter ist, dass das Gummi nicht spröde ist.

Drei Helfer gegen Streifen

Was vielen nicht klar ist: Die unschönen Streifen beim Fensterputzen rühren gerne mal von kalkhaltigen Wasser oder Fremdstoffen her. Dagegen gibt es drei einfache Mittel, die wieder für Klarsicht sorgen. Mit Kalk im Wasser rechnen nämlich sowohl reiner Alkohol als auch Essigessenz oder flüssige Zitronensäure ab. Ein Schuss davon im Putzeimer genügt – und Kalkflecken sind Geschichte.

Zugleich lösen alle drei Stoffe den Schmutz auf den Fenstern an. Aber Vorsicht: Weiße Fensterrahmen, bestimmte Natursteine wie Marmor sowie Gummidichtungen können empfindlich auf den Mix reagieren, seid an diesen Stellen also vorsichtig.

Zwei Geheimwaffen für langfristig saubere Fenster

Damit die Fenster nach dem Putzen langfristig schön sauber bleiben, gibt es drei Mittelchen, die nicht jeder auf dem Radar hat. Etwa schwarzen Tee. Kocht euch die nötige Menge je nach Fenstergröße und -zahl auf, lasst das Gebräu abkühlen, bis es nur noch lauwarm ist und dann verwendet es zum Fensterputzen. Ihr werdet überrascht sein. Eine ähnlich durchschlagende Wirkung erreicht ihr mit Salmiakgeist, der ähnlich angewendet werden kann wie reiner Alkohol – fertigt eine Lösung mit Wasser an und putzt eure Fenster damit.

Der absolute Geheimtipp fürs Fensterputzen

Manchmal ist es nicht das Putzmittel, sondern der Lappen, der den Unterschied gegen Schlieren auf Fensterscheiben macht. So könnt ihr etwa altes Zeitungspapier leicht in eurem Putzeimer befeuchten und damit die Scheiben wischen – und auch gerne trockenes Zeitungspapier zum Nachpolieren verwenden. Das Ergebnis ist oftmals überraschend. Einen noch besseren Effekt – insbesondere bei Scheiben mit hartnäckiger Verschmutzung – erzielt ihr mit Strumpfhosen. Das feinmaschige Gewebe macht verblüffend kurzen Prozess mit Krusten, Mückendreck und oberflächlichen Verschmutzungen.

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