„Fahre ihm über die Knochen!“: Fahrer zerren Klimaaktivisten aus dem Weg – Einmal mehr haben sogenannte „Klimaaktivisten“ eine Straße blockiert. Am Montagmorgen klebten sie sich auf die Autobahnausfahrt Fürstenried bei München. Eine Aktion, die bei Autofahrern auf wenig Gegenliebe stieß – diese versuchten, die Demonstranten von der Straße zu ziehen. Es kam zu kuriosen Szenen.

So bezeichnet jedenfalls ein Artikel des „Focus“ die Vorgänge, die sich rund um die Handlungen der Gruppe „Letzte Generation“ in München abspielten. Um etwa 7:40 Uhr begannen Mitglieder, sich an den Straßenbelag zu kleben – gegen 9:00 Uhr traten die Ordnungshüter auf den Plan und beendeten die Lage. Zuvor kam es zu Konfrontationen mit den aufgebrachten Autofahrern.

Mehrere Fahrer zogen die „Aktivisten“ auf ruppige Art und Weise kurzerhand von der Straße.

Die Szenen kursieren unter anderem auf Twitter. Die „dpa“ spricht davon, die Autofahrer seien bei ihrem Vorgehen „handgreiflich geworden“. Ein Sprecher von „Letzte Generation“ äußerte gegenüber Reportern vor Ort: „Ja, wir blockieren hier eine Autobahnausfahrt, denn wir fordern von Robert Habeck eine Lebenserklärung. Es darf keine weiteren fossilen Infrastrukturen und auf keinen Fall neue Ölbohrungen in der Nordsee geben“.

Stadteinwärts kam es wegen der Aktion zu einem Stau von rund 100 Metern Länge, wie „Focus“ berichtet. Bei „Letzte Generation“ handelt es sich eine bundesweit agierende Bewegung, welche für den Klimaschutz und Nachhaltigkeit zu Protestmitteln greift, die immer wieder insbesondere im Berufs- und Feierabendverkehr zu Konfrontationen mit erbosten Autofahrern führen. In den vergangenen Wochen hatte es in der ganzen Bundesrepublik solche Aktionen gegeben.

Im Januar hatte das Vorgehen der sogenannten „Aktivisten“ in Berlin gar dafür gesorgt, dass ein Rettungswagen im Stau steckenblieb.

Quelle: focus.de