Erfahrene Eltern wissen: Die beste Art, seine Kinder von etwas abzuhalten, ist es selber zu machen. Oder hättet ihr in jungen Jahren das gleiche Konzert besucht wie Mama und Papa? Sicherlich nicht!

Und so erklärt sich auch das Ergebnis einer Studie namens 'Global Social Media Impact Study' des University College London. Das Ziel war die Analyse des Facebook-Nutzverhaltens von Teenagern und jungen Erwachsenen in neun Städten über 15 Monate hinweg. Und was dabei herauskam, dürfte Zuckerberg schlecht schlafen lassen. Denn für Jugendliche von 16-18 Jahren ist Facebook nicht nur ein alter Hut, es gilt geradezu als peinlich, dort vernetzt zu sein. Die Wissenschaftler brachten es folgendermaßen auf den Punkt:

"Wo sich einst Eltern Sorgen machten, wenn ihre Kinder Facebook beitraten, sind es heute die Kinder, die uns sagen, dass ihre Familien darauf bestehen, dass sie dort bleiben und über ihr Leben posten."

Des Weiteren wird dem sozialen Netzwerk eine schwere Zukunft prognostiziert, ist es für Jugendliche doch faktisch bereits tot. Stattdessen rücken Dienste wie Snapchat und Twitter in den Vordergrund, welche ohnehin besser auf das Smartphone zugeschnitten sind, und somit dem bevorzugt intimen Surfverhalten dieser Zielgruppe eher entgegenkommen. Natürlich ist nicht davon auszugehen, dass Facebook deshalb einfach so untergehen wird, doch man darf gespannt sein, ob und wie der Konzern auf diesen Umstand reagieren wird.

Quelle: winfuture.de