Sie galt als die Freundin und Dauerpartnerin von „Playboy“-Modul Hugh Hefner, stand auch in den Dokumentationen über die „Playboy“-Villa stets im Mittelpunkt: Holly Madison. Im Dezember berichtete das frühere Playmate über das „traumatische“ Erlebnis, zum ersten Mal Geschlechtsverkehr mit dem weltberühmten Medienmogul zu haben.

Im Podcast „Power: Hugh Hefner“ erzählte Madison: „Ich war am Boden zerstört. Er wurde regelrecht auf mich geschubst. Und nachdem es passiert war, war ich einfach nur gedemütigt und schämte mich und es hatte weitaus schwerwiegendere emotionale Auswirkungen auf mich, als ich anfangs angenommen hatte.“ Zwischen 2001 und 2008 war die heute 41-Jährige mit Hefner zusammen.

Die Darstellerin aus der Serie „Girls Next Door“ lernte den 2017 verstorbenen Medienmogul 2001 kennen, als sie sich mit einer Gruppe anderer Frauen in einem Nachtklub aufhielt und von „Hef“ in das berühmt-berüchtigte „Playboy Mansion“ eingeladen wurde. Wie „Ladbible“ berichtet, ging es danach bergab. Nach eigener Aussage hatte Madison nicht erwartet, dass es bereits in der ersten Nacht in der Villa zu sexuellen Aktivitäten kommen würde.

Madison in dem Podcast: „Ich dachte, es wäre eher ein erstes Date – wenn auch natürlich kein traditionelles. Ich dachte, es wäre mehr so eine Sache, bei der ich beobachte, was geschieht, was so läuft. Falls ich mich dabei nicht wohlfühlen würde, müsste ich nichts tun und könnte selbst entscheiden, ob ich für Date Nr. 2 zurückkehren wollte oder nicht.“

Offen räumte sie ein, eine Bewunderin Hefners gewesen zu sein, seines Zeichens Begründer einer der ikonischsten Marken des ganzen Planeten.

Doch zugleich erschütterte es sie, dass alle anderen Frauen wussten, dass sie mit „Hef“ geschlafen hatte: „Plötzlich fühlte ich mich, als wüsste jeder über mich Bescheid und es ängstigte mich.“ Dennoch erlag sie nach eigenen Angaben dem Sog des Hauses, konnte der „Mansion“ nicht den Rücken kehren: 

„Ich hatte das Gefühl: Das kann man nicht mehr zurücknehmen, also kann ich auch genauso gut kriegen, was ich wollte. Ich hatte das Gefühl, dass ich in gewisser Weise Respekt einforderte, indem ich mich einbrachte und das erhielt, was ich der Situation abverlangte. Ich hatte das Gefühl, wenn ich das nicht tue, wird mich diese Erfahrung heimsuchen.“ Die Erfahrung bezeichnet sie als „traumatisch“.

So sagte sie in einer Vorschau der Doku-Serie „Secrets of Playboy“ des Senders A&E: „Ich hatte das Gefühl, in einem Kreislauf widerlicher Zustände zu stecken, und ich wusste nicht, was ich machen sollte. Ich kam an einen Punkt, an dem ich an diesem Druck zerbrach, an dem mir das Gefühl vermittelt wurde, dass ich genau so aussehen muss wie alle anderen.“