Europäische Weltraumagentur ESA: Forschungsmission zu Exoplaneten geplant – Seit Dekaden beschäftigen sich Menschen mit der Suche nach erdähnlichen Planeten, sogenannten Exoplaneten, in den schier unendlichen Weiten des Alls. Durch die immer weiter voranschreitende Technik und Möglichkeiten, wie etwa mithilfe des Kepler-Teleskops in den tiefen Raum zu blicken, hat man schon die einen oder anderen potenziellen Kandidaten entdecken können.

Wissenschaftler vermuten, dass alleine unsere Milchstraße … festhalten … über 300 Millionen (!) erdähnliche Planeten beherbergen könnte. Seit 1995 hat man mehr als 5000 Exoplaneten bereits als solche identifiziert. Nun will die europäische Weltraumagentur ESA im Jahre 2029 eine neue Forschungsmission starten und ein neues Weltraumteleskop ins All schießen.

Kostenpunkt: rund 200 Millionen Euro

Ziel ist es, mit Hilfe des Teleskops die chemische Zusammensetzung sowie die Entwicklung der Exoplaneten außerhalb unseres Sonnensystems näher zu erforschen. Laut der ESA erhoffen sich die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nicht nur einen erdähnlichen Planeten, sondern auch Leben fernab der Erde zu finden.

Besonders in die frühe Phase der Entstehung von Planeten und Atmosphären blicken zu können, inklusive ihren Weiterentwicklungen, könnte der Wissenschaft weitere, wichtige Erkenntnisse liefern. Die Mission wird den Namen „Ariel“ tragen, wobei das Weltraumteleskop vier Jahre lang Langzeitbeobachtungen von rund 1000 Exoplaneten machen soll. Die ESA fokussiert sich hierbei auf warmen und heißen Planeten.

Derweil wurde der europäische Flugzeugbauer Airbus beauftragt, das Raumfahrzeug für die geplante Forschungsmission zu bauen – Kostenpunkt: rund 200 Millionen Euro.

Quelle: n-tv.de