Essen angeblich viel zu heiß: Kundin kippt Verkäuferin Suppe ins Gesicht – Die Aufnahmen einer Sicherheitskamera machen im Netz die Runde, nachdem eine Kundin einer Verkäuferin Suppe ins Gesicht schleuderte. Der Grund macht die Sache noch brisanter: Angeblich sei das Gericht viel zu heiß – es kam vor dem Wurf zu einem handfesten Streit, der schließlich in der Aktion eskalierte. Die Täterin befindet sich seit dem Vorfall in Untersuchungshaft.

Das mexikanische Restaurant Sol de Jalisco befindet sich in Temple im US-Bundesstaat Texas. Hier geriet am 7. November 2021 die Kundin Amanda Martinez in Rage: Ihre Suppe sei angeblich so heiß gewesen, dass der Kunststoffdeckel des Bechers geschmolzen sei, so ihr Vorwurf. Sie schleuderte den Inhalt nach dem Streit in das Gesicht von Filialleiterin Jannelle Broland. Dies brachte ihr eine Anklage wegen einer Körperverletzung ein.

Telefonkundin kam ins Restaurant

Gegenüber dem Portal „Ladbible“ äußerte ein Sprecher der Polizei von Temple (Übers. d. Verf.): „Die Verdächtige, die am 7. November im Sol De Jalisco […] in einen Tumult verwickelt war, befindet sich Stand heute Morgen in Gewahrsam. Um 9.30 Uhr wurde gegen die 31-jährige Amanda Martinez am State Highway 317 ein Haftbefehl wegen Körperverletzung erlassen. Sie wurde verhaftet und ins Bell County Untersuchungsgefängnis verbracht.“

Angaben der 24-jährigen Filialleiterin Jannelle Broland zufolge, habe die Frau sich die heiße Suppe nach Hause liefern lassen, nur um sich kurz darauf telefonisch zu beschweren. Dabei sei sie bereits angefeindet und beleidigt worden, so Broland. Als sie schließlich auflegte, soll Martinez kurz darauf im Restaurant aufgetaucht sein.

Gegenüber „Daily Mail“ sagte Broland:

„Jedes Mal, wenn ich eine Rückerstattung oder eine kostenlose Ersatzmahlzeit zur Sprache brachte, unterbrach sie mich einfach und sagte: ‚Das ist verdammt nochmal lächerlich‘ oder ‚Schau dir diese Scheiße an‘. Sie schien nichts zu wollen, sondern wollte mich nur beschimpfen.“ Das Gefühl, von der „äußerst scharfen“Suppe getroffen worden zu sein, beschrieb Broland, als habe man sie mit Pfefferspray besprüht. Sie bezeichnete die Erfahrung des Angriffs als „traumatisierend und herzzerreißend“:

„Ich hatte das Gefühl, dass meine Seele verletzt war, nur weil ich wusste, dass jemand so etwas Schreckliches tun und dann darüber lachen konnte.“ Der stellvertretende Polizeichef von Temple, Allen Teston, kommentierte den Vorfall: „Wir dulden diese Art von Verhalten nicht und stellen an unsere Bürger die höchsten moralischen Ansprüche. Wenn ein Bürger der Meinung ist, dass er einen schlechten Kundenservice erhalten hat, raten wir ihm, höflich zu bleiben, bis das Problem gelöst ist.“

Quelle: ladbible.com