Es mache Frauen schwächer: Heiner Lauterbach äußert sich zum Gendern – Der aus Film und Fernsehen bekannte Schauspieler und Synchronsprecher Heiner Lauterbach kann so gar nichts mit dem Gendern anfangen, und macht auch kein Geheimnis draus.

Ganz im Gegenteil, vertritt der 69-Jährige doch die Ansicht, dass die Gendersprache der Gleichberechtigung der Frauen eher schade, als diese voranzubringen.

So stellte der Schauspieler in den Zeitungen der Funke Mediengruppe die Frage: „Muss man ihnen mit 'innen' wirklich zeigen, dass sie auch gemeint sind?“

Er selber sei vom dem Einsatz der Gendersprache lediglich amüsiert: 

„Wenn ich in einer Talkshow eine Moderatorin des öffentlich-rechtlichen Fernsehens sagen höre, sie würde sich jetzt erst angesprochen fühlen, nachdem das Genderdeutsch eingeführt wurde, dann frage ich mich: Hat sie sich 40 Jahre lang nicht angesprochen gefühlt, wenn beispielsweise von Studenten die Rede war?“

Ferner fragt sich Lauterbach, wer das Gendern eigentlich erfunden habe und wieso es einer geschlechtsneutralen Sprache überhaupt bedürfe.

Seine These: „Ich glaube auch, dass man damit die Frauen schwächer macht.“

Quelle: tag24.de