Neben dem Lehrstoff, den die Schüler im Unterricht durchnehmen, ist auch die Ernährung ein wichtiger Aspekt im Alltag von Jugendlichen und Kindern. Wie sich nun jedoch herausstellte, mangelt es den meisten Thüringer Schulen an Essensvielfalt.

In einer vor Kurzem durchgeführten Untersuchung zeigte sich, dass in Thüringer Schulen viel zu häufig, ja manchmal sogar bis zu fünf Mal die Woche, Fleisch aufgetischt wird. Grund hierfür sei die allgemein deftige Thüringer Kochtradition. Experten sowie verschiedene Nahrungswissenschaftler raten jedoch dazu, maximal zwei Fleischspeisen pro Woche zu sich zu nehmen.

Demnach sollen die Schulkantinen auf mehr Variation setzen und statt fünf Mal die Woche Fleisch, auch Gemüse, Fisch und Obst anbieten. Darüber hinaus stehen zu viele Süßspeisen auf dem Speiseplan – bei der Untersuchung wurden insgesamt 228 davon untersucht. In Thüringen isst jeder zweite Schüler in der hauseigenen Schulkantine zu Mittag.

Auch in anderen Bundesländern dürfte das Essen in Schulkantinen ähnliche Defizite aufweisen. Eltern passt auf, was eure Kinder in der Schule wirklich essen!