Er machte Jagd auf gefährdete Spezies: Trophäenjäger in Südafrika erschossen – Nachdem es sein Hobby war, hunderte von Tieren zu töten, ist der Trophäenjäger Riaan Naude nun selbst Opfer einer Kugel geworden. Örtlichen Medien zufolge, ist der 55-Jährige im südafrikanischen Limpopo tot aufgefunden worden.

Wie es heißt, habe die Polizei die blutverschmierte Leiche Naudes neben seinem Auto gefunden.

Offenbar war er von der Straße abgekommen, nachdem sich sein Wagen überhitzt hatte. Laut dem lokalen Magazin „Maroela Media“ befanden sich in dem Fahrzeug zwei Jagdgewehre, Kleidung, Wasser, Whiskey und ein Schlafanzug. Anscheinend war Naude auf dem Weg zu einem Jagdausflug im Kruger National Park gewesen.

Ein Viehhirte gab in dem Zusammenhang zu Protokoll, dass ein weißer Pickup neben dem Wagen von Naude gehalten habe, darin zwei Männer.

Einer von ihnen schoss dem Jäger dann aus kurzer Distanz in den Kopf.

Gemäß Angaben der Heritage Protection Group (HPG), einer gemeinnützigen Organisation zur Verbrechensbekämpfung, erbeuteten die beiden Männer lediglich eine Pistole und flüchteten anschließend.

Naude, der dem Unternehmen „Pro Hunt Africa“ vorstand, ist dafür bekannt, Jagd auch auf gefährdete Spezies zu machen und sich gemeinsam mit Jagdgästen – darunter auch Kinder – und ihrer Beute in den sozialen Medien auf schamloseste Art und Weise zu präsentieren.

Die von seinem Unternehmen angebotene Jagd auf ein Zebra kostete „RTL News“ zufolge 20 Euro, eine Giraffe 1.250 Euro und ein Krokodil 2.000 Euro.

Mit Blick auf die enorme Anzahl von Tieren, die Naude getötet hat oder die auf das Konto von Pro Hunt Africa gehen, schließen die Behörden von daher Hass als Tatmotiv nicht aus, den die Einheimischen auf den Jäger empfanden.

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Posted by Riaan Naude on Monday, June 17, 2019

Quellen: rtl.de , bild.de