Elektrischer Kampfpanzer: Unternehmen zeigt Ripsaw M5 im Video – Stets aufs Neue haben wir in unserem kleinen Magazin das Vergnügen, Lesern den Werdegang des „Ripsaw“ und dessen technische Innovationen vorzustellen: Eines zivilen Offroad-Panzers, mit dem man mit Höchstgeschwindigkeit durchs Gelände „sägen“ kann – daher der Name. Mittlerweile gibt es auch eine Variante für ernstere Zwecke: den Panzer Ripsaw M5.

Dahinter steht die Erfolgsgeschichte der beiden Brüder des Unternehmens „Howe & Howe“, die einst den Ripsaw begründeten. Sie ersannen aber auch eine militärische Variante – noch dazu war ihr Prototyp vollelektrisch und semiautonom. Klar, dass Unternehmen entsprechender Sektoren Interesse an der Maschine entwickelten: einer leicht gepanzerten, rasanten Panzerdrohne, noch dazu mit nachhaltigem Antrieb, die robotische Komponenten aufweist.

Offene Plattform

Der Ripsaw M5 war geboren – die Fünf im Namen steht für aktuelle Technologie des ursprünglichen Spaßgefährts. Hier dient es als Plattform mit enormer Mobilität, autonomen Fähigkeiten und einer für militärische Landfahrzeuge enormen Geschwindigkeit im Gelände, erreichen doch neusten zivile Varianten offroad bis zu 120 Stundekilometer. Um Missbrauch durch Gegner auszuschließen, wurde zudem die kabellose Verbindung gestärkt.

Eine Verbindung über das Netz ist also im Zuge elektronischer Kriegsführung besser gegen Störer und Hacks gesichert. Rüstung, Federung und Antrieb sind laut der Webseite des Unternehmens Textron Systems konfigurierbar, die Plattform des Ripsaw M5 wartet zudem mit einer sogenannten offenen Architektur auf – sie kann technologisch modifiziert, ab- und aufgewertet oder mit einer Vielzahl an Waffensystemen oder Zweckbauten ausgestattet werden.

Supertempo und Supersinne

Das ganze System ist modular, kann also von Mechanikern eines Trupps im Feld rasch umgerüstet oder modifiziert werden. Dabei ist der Ripsaw M5 mit 360-Grad-FLIR-Technologie ausgestattet. Dies bedeutet, dass der semiautonome Panzer über eine Rundumsicht in vielen Spektren, insbesondere Infrarot, verfügt – Telemetrie nicht nur selbst nutzen, sondern an begleitende Soldaten übermitteln kann.

Salopp formuliert: Die Maschine hat Supersinne in alle Himmelsrichtungen, kann in der Variante von Textron als Hybrid- oder Dieselvariante ausgerüstet werden und wird spielend mit jedem Gelände fertig. Noch dazu kann sie sowohl in leichten als auch mittelschweren Varianten gepanzert und bewaffnet werden – sie könnte sich als künftiger Begleiter moderner Streitkräfte erweisen. Oder wie Textron den Ripsaw M5 AUSA nennt:

„Ihr zukünftiger Wingman“