YouTuberin geht am Loch fischen und fängt sich Klicks – Alles Mögliche findet sich an Unterhaltung, Alltagsbetrachtungen und Vlogs im Netz. Doch auch Formate, die sich eher alternativ verstehen oder ungewöhnlichere Lebensweisen aufzeigen möchten, erfreuen sich durchaus hoher Beliebtheit, möchte man meinen. Kanäle, auf denen Leute ihren Ausstieg aus der urban geprägten Welt zeigen, gibt es jedenfalls viele. Manche davon wissen sich mit einfachen Tricks zu noch mehr Klicks zu verhelfen. So wie dieser.

Die Segovias sind nach eigenen Angaben ein Millennial-Pärchen, wurden also irgendwann in den Achtzigern oder Anfang der neunziger Jahre geboren. Ihnen langte es mit dem Leben in der Stadt und so fassten sie vor nunmehr neun Jahren (Stand dieses Artikels) den Entschluss, der hektischen Alltagswelt dort den Rücken zu kehren. Vor rund zwei Jahren wurden sie sogenannte „Homesteader“, wie sie in einem Video erläutern.

Sie zogen also nicht nur auf einen Bauernhof:

Vielmehr bauten sie ihr Haus auch mit eigenen Händen, abseits vom Strom- und Wassernetz, sondern leben als komplette Selbstversorger. Es verschlug sie in den Norden des US-Bundesstaates Idaho, der im Nordwesten des Landes liegt. Dort, inmitten der ungezähmten Wildnis, leben sie nun. Doch trotz all der Abgeschiedenheit tun die Segovias, was viele Menschen heutzutage betreiben, die sich zu einem solchen Entschluss durchgerungen haben: Sie dokumentieren ihr Leben mit der Kamera.

Kernproblem: Das machen auf Plattformen wie YouTube mittlerweile viele – die Schwedin Jonna Jinton etwa, die ihren Lifestyle in der Einöde dokumentiert und damit Dutzende Millionen Klicks abgrast. Man benötigt in diesem umkämpften Gebiet um die Gunst interessierter Zuschauer gewisse Alleinstellungsmerkmale. Die haben die Segovias mit einem simplen Trick gewonnen, der hier keiner weiteren Erläuterung bedarf – Vorschaubilder und Videos auf ihrem Kanal „Simple Living With The Segovias“ sprechen für sich …