Einwohner wurden evakuiert: Marihuana-Wolke überflutet Stadt – Wenn es einen Ort gibt, an dem Cheech und Chong aus dem Stoner-Streifen „Viel Rauch um Nichts“ Urlaub machen würden, dann ist er nach dieser Mitteilung wohl gefunden. Denn in einer kolumbianischen Stadt mussten Zeugenaussagen zufolge mehrere Apartmentkomplexe evakuiert werden – eine gewaltige Marihuana-Wolke war über den Ort gezogen. Im Videobericht ist das Phänomen zu sehen, hinter dem eine einfache Erklärung steckt.

Alles andere als zufällig wurde Bello in Medellín von den mächtigen Rauchfahnen heimgesucht: Die Polizei hatte eine kontrollierte Verbrennung einer großen Menge an beschlagnahmtem Gras vorgenommen – doch der Brand geriet außer Kontrolle, als die Winde in der Gegend auffrischten. Edilberto Castaño wohnt in dem Gebiet. Der Kolumbianer sprach mit dem Sender Caracol TV und gewährte Einblicke in den Vorfall.

Castaño wörtlich:

„Wir bemerkten einen fürchterlichen Rauch, der aus dem Bataillonsgebäude kam, einen enormen Geruch von Marihuana, der alle innehalten ließ.“ Kurz zuvor hatte die Polizei vor Ort satte 1,5 Tonnen Ganja sichergestellt – ein Schlag gegen Drogenkartelle, der als Triumph über die Dealer gefeiert wurde. So kommentierte Daniel Ortega, Sicherheitssekretär von Bello: „Ein weiterer Schlag, den wir in der Gemeinde Bello in Zusammenarbeit mit der Nationalpolizei führen können.“

Ortega weiter: „Wir fordern die Bürger auf, weiterhin Anzeige zu erstatten und den Institutionen zu vertrauen.“ Doch Berichten zufolge litt das Vertrauen in die Institutionen eher durch den Rauch – denn mehrere Wohnblocks mussten wegen der mächtigen Rauchbildung evakuiert werden. So beschrieb ein Zeuge der kolumbianischen Zeitung „El Espectador“ zufolge: „Völlige Fahrlässigkeit. Kontrolliertes Abbrennen, von wegen. Mehrere Wohntürme mussten wegen des Späßchens evakuiert werden. Jemand muss für diese Fehlentscheidung geradestehen.“

Quelle: ladbible.com