Einschränkungen für Ungeimpfte: Armin Laschet stellt sich gegen das Kanzleramt – Während in Deutschland weiter gegen das Corona-Virus geimpft wird, rücken Ungeimpfte in den Fokus der Politik. Hierbei stellt sich vorrangig die Frage, ob die deutsche Regierung weiterhin die Rechte Ungeimpfter in Deutschland einschränken darf.

Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU) forderte eine Verschärfung, die ungeimpften Menschen sogar den Besuch im Kino oder in Restaurants trotz negativem Corona-Test untersagt. Der „Bild am Sonntag“ sagte Braun: „Geimpfte werden definitiv mehr Freiheiten haben als Ungeimpfte.“

Armin Laschet hält nichts von Impfpflicht

Nun trat Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet im Sommerinterview mit dem ZDF vor das Mikro und sprach Klartext: „Ich halte nichts von Impfpflicht und halte auch nichts davon, auf Menschen indirekt Druck zu machen, dass sie sich impfen lassen sollen.“ Laschet schoss im Interview vehement gegen das Kanzleramt und sagte, dass er nichts von den Vorschlägen Brauns hielte.

Für Laschet sind alle Bürger, die „getestet, genesen oder geimpft“ seien, von den Einschränkungen befreit. Weiter sagte Laschet das „Dieses Prinzip ist gut“ ist und „Freiheitsrechte müssen für alle gelten, wenn man keine Impfpflicht will.“

Regierung macht Druck auf Ungeimpfte

Noch im März 2021 sprach Helge Braun über Ungeimpfte noch folgendermaßen: „Diejenigen, die ihr Impfangebot nicht wahrnehmen, treffen ihre individuelle Entscheidung, dass sie das Erkrankungsrisiko akzeptieren. Danach können wir aber keine Grundrechtseinschränkung eines anderen mehr rechtfertigen. Dann kehren wir im vollen Umfang zur Normalität zurück. Und alle Einschränkungen fallen.“

Wir sind gespannt, wie es weitergeht im Kanzleramt, denn aktuell gerät die Impfkampagne ins Stocken und man verstärkt den Druck auf Ungeimpfte. Zurzeit fordern zahlreiche Politiker härtere Maßnahmen, um jeden zu einer Impfung zu animieren.

Quelle: bild.de