Nein, der Winter ist fürwahr keine Jahreszeit, die sich mit dem Wort „sexy“ umschreiben ließe. Während es sich eingespielte Paare immerhin gemeinsam auf der Couch gemütlich machen können, wird der abenteuerlustige Casual Dater von heute bei frostigen Temperaturen auf eine harte Probe gestellt. Denn es gilt abzuwägen, ob man verführerisch gekleidet auf die Piste geht und sich dabei den Hintern abfriert, oder im wohlig warmen Polar-Forscher-Look den Abtörner markiert? Ein geschlechterübergreifendes Problem, für das die Experten des führenden Casual Dating Portals C-Date jedoch eine Lösung parat haben. Der Styling-Profi Alf Heller hat dazu ein paar einfache Tipps für euch und verrät, wie ihr eurem Gegenüber auch an kalten Tagen schon nach dem ersten Blick einheizen könnt.

Stil macht sexy

Kümmern wir uns erst einmal um das kleinere Übel: Der elegante Mann gibt dem Mantel gegenüber der Daunenjacke den Vorzug, trägt stylishe Wildlederboots und bringt die Damenwelt idealerweise mit subtil aus dem Pulli mit V-Ausschnitt herausblitzendem Brusthaar in Wallung. Laut dem C-Date-Stylist Alf Heller, ist aber vor allem eines wichtig:

Casual sollte auch beim Look die Devise sein. Alles, was zu angestrengt wirkt, wird beim heißen Date nichts bringen. Wer sich wohlfühlt und sich dem Gegenüber zeigt, hat mehr Erfolg.

Ein weiterer Tipp an die Herren: Lasst doch bitte die Mickey-Mouse-Boxershorts in der Schublade und setzt für das Darunter besser auf klassische Muster wie Karos. Na ja, und dass lange Unterhosen eher einen negativen Sexyness-Faktor haben, muss wohl nicht extra erwähnt werden, oder?

Schön verpackt ist halb ausgezogen

Wie es in Sachen Mode nun mal so ist, haben es die Frauen natürlich auch im Winter ungleich schwer, weshalb man am besten ganz außen anfängt.

Ein schöner, warmer Mantel trägt auch hier nicht auf und wirkt geheimnisvoll“, rät Alf. „Darunter kann man sich jahreszeitenunabhängig sexy stylen.

Sollte einem dies immer noch eine Spur zu frisch sein, bleibt immer noch der Griff zur Strickjacke. Das mag vielleicht nicht den größten Sexyness-Faktor versprühen, lässt sich aber mit heißen mit Overknees locker ausgleichen. Die könnte man später vielleicht sogar einfach anbehalten. 

Bliebe noch die Frage nach dem passenden „Drunter”. Sport-BH und Shapewear sind No-Go‘s, so viel ist bekannt. Allerdings sollte man es auch in die andere Richtung nicht übertreiben.

Sexy Dessous ja, Arbeitskleidung für Professionelle nein.“ Trotz kühler Temperaturen sollte man laut dem Styling-Experten unbedingt auf Folgendes verzichten: Strümpfe. „Für alle, die sie nicht kunstvoll à la Dita von Teese ausziehen können, gilt: Bis die Strümpfe unten sind, ist ‘er’ auch wieder unten.“

Sexyness zum Anfassen

Sexy Materialien wie Leder, Seide und Kaschmir sind bestens dazu geeignet, die Zeit bis zur ersten Tuchfühlung zu verkürzen. Weniger erfolgversprechend ist dagegen alles, was zu eng, zu kurz oder zu glänzend ist. Absolute Abtörner! Wer hingegen rote Akzente in seinen Look integriert, sorgt damit für einen Schuss Temperament. Und sollte man es dann auch noch schaffen, die Lederhandschuhe bereits bei der Begrüßung auf diese ganz bestimmte, neckische Art auszuziehen, dann sollte einem gelungenen Casual Date eigentlich nichts mehr im Wege stehen. Und ab dann wird es sowieso ganz schnell wieder warm.