Eimer & Ballon: Die hocheffektive Massen-Mäusefalle – Nicht nur, wer in der Landwirtschaft tätig ist, Getreide und andere Feldfrüchte lagern muss, bekommt es mit ihnen zu tun. Auch Hobbygärtner oder Menschen, die Keller oder Dachboden ihr eigen nennen, können ein Liedchen davon singen, dass Mäuse alles andere als ein Spaß sind. Man denke nur an die Ozeane von Nagern, die jedes Jahr in Australien die Ernte gefährden. Mausefallen bringen da wenig, weil man mit ihnen keiner Masse von Tieren Herr wird? Das Video beweist anderes.

Sicher, gegen die gewaltigen Mengen an Mäusen in Australien steht man auch mit dieser Konstruktion hilflos da. Aber gerade Landwirte, die sich in Scheunen und Getreidesilos Mäusen gegenübersehen, sowie Privatpersonen, könnten mit dieser Methode nach der (laienhaften) Meinung des Verfassers vielleicht den einen oder anderen Euro sparen, bis der Kammerjäger kommt. Denn günstiger wird es kaum.

Fünf Zutaten für die Mausefalle

Dazu funktioniert das Ganze nach einem denkbar einfachen Prinzip – mit Gerätschaften, die nahezu jeder zu Hause hat oder leicht besorgen könnte. Man braucht dafür einen Kunststoffeimer, einen Luftballon, zwei Brettchen – lang genug, dass sie bis zum Eimer emporreichen – sowie Drahtgewebe als Kletterhilfe. Dann noch einen Köder.

Das war es dann auch. Man nagelt das Drahtgewebe auf die Bretter, stellt den Eimer auf und legt die beiden „Gehhilfen“ daran – am besten blockiert mit Backsteinen oder etwas anderem Schweren. Dann wird der Luftballon aufgepustet, bis er mit seinen Maßen das Innere des Eimers blockiert. Platzieren – und einen Ring aus Ködergetreide um das Hindernis legen. Fertig.

Wie effektiv das Ganze funktioniert, erlebt ihr im Video.