Sie mag nicht unumstritten sein, aber der Erfolg gibt ihr Recht: Die E-Zigarette kommt – und zwar gewaltig. Lag der durch die elektronischen Verdampfer erzielte Umsatz 2011 noch bei circa 100 Millionen Euro, waren es 2016 bereits 400 Millionen Euro. Neueste Zahlen zur Umsatzentwicklung über die letzten Jahre belegen, dass diese Entwicklung keinesfalls stockt, im Gegenteil: Der Trend geht zum „Dampfen“.

Die FAZ und Statista hatten eine entsprechende Umsatzgrafik unter dem Titel „Der Aufstieg der E-Zigarette“ veröffentlicht, die belegt, dass der Umsatz in einem halben Jahrzehnt um satte 400 Prozent angestiegen ist. An dieser Entwicklung scheint sich auch im laufenden Jahr 2017 nichts zu ändern. Gute Nachrichten für Dampfer also – und für Nikotinkonsumenten, die sich das konventionelle Tabakrauchen per E-Zigarette abgewöhnen möchten.

Dampfen weder Einstiegsdroge noch krebserregend

Wasser auf die Mühlen für all jene, die seit Jahren die Vorzüge der E-Zigarette gegenüber konventionellen Tabakprodukten anpreisen und die Warnungen vor eventuellen Gesundheitsrisiken durch das „Dampfen“ mehr und mehr durch schlüssige Argumente und Studien entkräften konnten: So konnte die frühere sogenannte „Gateway-Hypothese“ widerlegt werden, die E-Zigaretten als „Einstiegsdroge“ für das echte Rauchen bezeichnet hatte. Ebenfalls zeigten Studien auf, dass das Nikotin in den E-Zigaretten keinen Krebs verursacht.

Laut Untersuchungen aus Großbritannien ist die elektronische Zigarette weitaus weniger schädlich als konventionelle Tabakwaren, „Dampfer“ sind deutlich geringer mit giftigen und krebserregenden Substanzen belastet. 121.000 Todesopfer fordert das konventionelle Rauchen nach wie vor jedes Jahr allein in Deutschland – doch der Trend geht zur elektronischen Zigarette. Sie sollte laut dem Arbeitskreis Krankenversicherungen von der Politik als „mögliche Alternative zur Verbesserung der aktuellen Situation geprüft werden“.

Quelle: arbeitskreis-krankenversicherungen.de