Wissenschaftler fanden heraus, dass bestimmte Geschmacksrichtungen für E-Zigaretten ein höheres Risiko bergen, dass Dampfer Herzanfälle oder einen Schlaganfall erleiden. Die Studie der renommierten Stanford University School of Medicine stellte fest, dass insbesondere die Geschmacksrichtungen Zimt und Menthol schädlich sind.

Die Forscher konnten in der Untersuchung nachweisen, dass Zellen „signifikant erhöhte Stufen“ von Zelltod und DNS-Schäden aufwiesen, wenn sie mit den Liquids genannten Verdampfer-Flüssigkeiten in Berührung kamen. Dabei offenbarte sich, dass dieser Effekt je nach Geschmacksrichtung unterschiedlich stark ausfiel. Die Wissenschaftler testeten etwa Geschmacksrichtungen wie: Fruchtaromen, Tabak, Menthol, Karamell & Vanille, Buttertoffee und Zimt.

„E-Zigaretten sind keine sichere Alternative“

Zudem wurden Liquids mit unterschiedlichem Nikotingehalt in Höhen von jeweils null, sechs und achtzehn Milligramm Nikotin unter die Lupe genommen. Dabei erwiesen sich Menthol und Zimt als besonders schädlich für Zellen und Erbgut. Studienleiter Professor Joseph Wu dazu:

„Bislang lagen uns keine Daten darüber vor, wie diese E-Liquids menschliche Endothelzellen beeinflussen. Diese Studie zeigt deutlich, dass E-Zigaretten keine sichere Alternative zu herkömmlichen Zigaretten sind. Als wir die Zellen sechs verschiedenen Aromen von E-Liquid mit unterschiedlichem Nikotingehalt aussetzten, sahen wir erhebliche Schäden.“

Auch Varianten ohne Nikotin erwiesen sich als „moderat toxisch“ für Zellen, während Zimt und Nikotin für „signifikant erhöhte“ Zellschäden sorgten.

Quelle: ladbible.com